Report Investor: Q-Cells SE Geschäftsbericht 2008

Konzernabschluss 137 Der Anteil der Q-Cells an der Solibro GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim/Deutschland, einem Joint Venture mit der Solibro AB, Uppsala/Schweden blieb in 2008 unverändert bei 67,5 %. Die Solibro wird gemäß IFRS 3.16 ff. bzw. IAS 31 seit dem 25. Januar 2007 (Erwerbszeitpunkt) aufgrund der vereinbarten gemeinschaftlichen Führung im Konzernabschluss nach der Equity-Methode als Gemeinschaftsunternehmen bilanziert. Um die Produktionskapazität wesentlich auszubauen investiert die Solibro GmbH in eine neue Fabrik zur Herstellung von Photovoltaik-Modulen. Zur Finanzierung dieser Investition wurde das Kapital um 76,5 Mio. € erhöht. Daran nahmen beide Joint Venture-Partner durch Einzahlungen in das Eigenkapital beteiligungsproportional (Q-Cells 51,6 Mio. €; Solibro AB 24,9 Mio. €) teil. Außerdem hat Q-Cells eine Patronatserklärung für Solibro abgegeben. Bezüglich dieser Patronatserklärung verweisen wir auf Abschnitt 7.5.4. Die spanische Tochtergesellschaft der Q-Cells International GmbH hat in 2008 ein Joint Venture (SilQ PV Energy S.L., Anteil der Q-Cells: 50 %) zum Bau von Photovoltaik-Projekten in Spanien gegründet. Erste Projekte wurden bereits in 2008 fertig gestellt. Zusammenfassend stellen sich die anteiligen Beträge der Vermögenswerte, Schulden, Erträge, Aufwendungen und Periodenergebnisse der Gemeinschaftsunternehmen wie folgt dar: 2008 mio. € 2007 mio. € Langfristige Vermögenswerte Kurzfristige Vermögenswerte Eigenkapital Langfristiges Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Erträge Aufwendungen Periodenergebnis 161,9 118,5 125,5 87,2 67,7 108,1 107,1 1,0 100,2 56,3 56,0 67,4 33,1 51,2 51,8 -0,6 werthaltigkeitstests Für sämtliche Beteiligungen, außer an der neu gegründeten SilQ PV Energy, wurden im Berichtsjahr Werthaltigkeitstests durchgeführt, nachdem gemäß IAS 39 die Vermutung bestand, es könnte eine Wertminderung vorliegen. Die Indikation resultierte vordergründig aus dem deutlich verschlechterten Marktumfeld. Für die Beteiligungen an Solaria und CSG wurden Wertminderungsauf wendungen in Höhe von 2,7 Mio. € bzw. 4,1 Mio. € aufwandswirksam realisiert. Diese Aufwendungen sind als Bestandteil des Ergebnisses aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen ausgewiesen und betreffen das Segment Neue Technologien. In beiden Fällen ergaben sich aus unternehmensspezifischen Informationen, bei Solaria der gutachterlich ermittelten Verminderung des Gesamtunternehmenswertes und bei CSG der Entscheidung zur Einstellung der Produktion, objektive Hinweise auf eine konkrete Wertminderung.

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