Report-Investor: Deutsche Bank AG - Geschäftsbericht 2008

02 Konzernabschluss Anhangangaben zur Bilanz 197 denen Unternehmen resultiert und deshalb nicht den primären zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der jeweiligen Segmente zugeordnet wurde. Ein solcher Goodwill wird einzeln auf der Ebene des nicht integrierten verbundenen Unternehmens auf seine Werthaltigkeit hin untersucht und in der folgenden Tabelle als Sonstige zusammengefasst. Die Bilanzwerte des Goodwill für die Geschäftsjahre 2008 und 2007 in den einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Der Goodwill wird im vierten Quartal jedes Geschäftsjahres auf seine Werthaltigkeit hin überprüft, indem der erzielba- re Betrag jeder zahlungsmittelgenerierenden Einheit, die Goodwill ausweist, mit deren Bilanzwert verglichen wird. Der Bilanzwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit ergibt sich aus dem Betrag an Eigenkapital, der einer zah- lungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet wird. Dabei wird auch die Höhe des Goodwill sowie der nicht abzu- schreibenden immateriellen Vermögenswerte einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit berücksichtigt. Der erzielbare Betrag entspricht dem jeweils höheren Wert aus dem Fair Value einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Verkaufskosten und dem Nutzungswert. Die jährliche Werthaltigkeitsprüfung des Goodwill der Geschäftsjahre 2008, 2007 und 2006 für die primären zahlungsmittelgenerierenden Einheiten führte zu keiner Wertminderung, da der erzielbare Betrag für diese zahlungsmittelgenerierenden Einheiten höher war als deren entsprechender Bilanzwert. Die folgenden Abschnitte erläutern, wie der Konzern den erzielbaren Betrag seiner primären zahlungsmittelgene- rierenden Einheiten, die Goodwill ausweisen, ermittelt. Ferner werden Informationen über bestimmte wesentliche Annahmen gegeben, die das Management für die Ermittlung des erzielbaren Betrags zugrunde legt. Erzielbarer Betrag Der Konzern ermittelt den erzielbaren Betrag aller primären zahlungsmittelgenerierenden Einheiten auf der Grundlage des Nutzungswerts und verwendet dazu ein Bewertungsmodell auf Discounted-Cashflow-Basis (DCF). Das vom Konzern angewandte DCF-Modell reflektiert die Besonderheiten des Bankgeschäfts und dessen aufsichtsrechtliches Umfeld. Mithilfe des Modells wird der Barwert der geschätzten zukünftigen Ergebnisse berechnet, die nach Erfüllung der entsprechenden aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden können. Das DCF-Modell basiert auf Ergebnisprognosen auf der Grundlage von Finanzplänen, die vom Management be- schlossen wurden. Zum Zweck der Werthaltigkeitsprüfung des Goodwill werden die beschlossenen Pläne auf einen Fünfjahreszeitraum extrapoliert, um ein nachhaltiges Niveau für das geschätzte zukünftige Ergebnis zu ermitteln, welches auf den Barwert abgezinst wird. Die Schätzung der zukünftigen Ergebnisse erfordert eine Beurteilung der bisherigen und tatsächlichen Performance sowie der voraussichtlichen Entwicklungen der entsprechenden Märkte und des gesamtwirtschaftlichen Umfelds. Bei Ergebnisprognosen über den ursprünglichen Fünfjahreszeitraum hinaus wird von einem Übergang auf einen konstanten Anstieg ausgegangen. Grundlage hierfür ist eine langfristige Wachs- tumsrate, die auf den Erwartungen für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Inflationsrate basiert. Der Barwert dieser Ergebnisprognosen wird mithilfe einer ewigen Rente erfasst. in Mio € Global Markets Corporate Finance Global Trans- action Banking Asset Manage- ment Private Wealth Manage- ment Private & Business Clients Corporate Invest- ments Sonstige Goodwill insgesamt Zum 31. Dezember 2007 2.078 978 416 1.794 975 971 – 20 7.232 Zum 31. Dezember 2008 2.113 1.000 456 1.765 904 974 – 321 7.533

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