Sicherungsmaßnahmen. Fair Value Hedges. Zur Sicherung des Zeitwertrisikos festverzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2009 und 2008 Zinsswaps und Forward-Zinsswaps („Zahle variabel – Empfange fix“) in CHF, EUR, GBP und USD eingesetzt. Als Grundgeschäfte sind festver- zinsliche CHF-, EUR-, GBP- und USD-Anleihen/MTNs designiert worden. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der CHFLibor-, Euribor-, GBPLibor- bzw. USDLibor Swap-Rate ergeben, werden durch die Wertänderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die festverzinslichen Anleihen in variabel verzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Boni- tätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv zu jedem Abschlussstichtag mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. Alle Sicherungs- beziehungen, deren Wirksamkeit mit statistischen Methoden überprüft wird, waren zum Abschlussstichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den beizulegenden Zeitwerten von derivativen Finanz- instrumenten zu entnehmen ist ( siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanz- instrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2009 Zinsderivate in Höhe von saldiert +173 Mio. € (2008: +660 Mio. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Fair Value Hedges designiert. Aus der Buchwertanpassung der Grundgeschäfte resultieren im Geschäftsjahr 2009 im sonstigen Finanzergebnis erfasste Gewinne von 293 Mio. € (2008: Verluste von 695 Mio. €), aus den Veränderungen der beizulegen- den Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte wurden Verluste von 291 Mio. € (2008: Gewinne von 684 Mio. €) im sonstigen Finanzergebnis erfasst. Cash-Flow Hedges – Zinsänderungsrisiken. Zur Sicherung des Zahlungs- stromrisikos variabel verzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom Payer-Zinsswaps und Forward Payer-Zinsswaps („Zahle fix – Empfange variabel“) abgeschlossen. Die Zahlungsstromänderungen der Grund- geschäfte, die sich aus den Veränderungen der Euribor- bzw. Libor-Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstromänderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die variabel verzinslichen Anleihen in festverzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbind- lichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. In 2009 hat die Deutsche Telekom Forward Payer-Zinsswaps für geplante Kreditaufnahmen in 2011 in Höhe von 2,1 Mrd. € abgeschlossen. Die fol- gende Tabelle zeigt die in 2009 neu in eine Hedge-Beziehung genommenen vertraglichen Fälligkeiten der Zahlungen der o.a. Forward Payer-Zinsswaps. Start Ende Nominalvolumen Referenzzins 24. Januar 2011 24. Januar 2014 500 Mio. € 3-Monats Euribor 24. Januar 2011 24. Januar 2014 500 Mio. € 3-Monats Euribor 24. Januar 2011 24. Januar 2014 600 Mio. € 3-Monats Euribor 24. Januar 2011 24. Januar 2014 500 Mio. € 3-Monats Euribor Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retro- spektiv mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. Alle Sicherungsbeziehungen dieser Art waren zum Abschlussstichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den beizulegenden Zeitwerten von derivativen Finanz- instrumenten zu entnehmen ist ( siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanz- instrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2009 Zinsderivate mit einem beizulegenden Zeitwert von – 142 Mio. € (2008: –67 Mio. €) designiert und einem Nominalvolumen von 3,7 Mrd. € (2008: 2,7 Mrd. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Cash-Flow Hedges. Die Laufzeiten der Sicherungsbeziehungen enden in den Jahren 2012 bis 2014. Aus der erfolgsneutralen Realisierung der Wertveränderung der Sicherungsgeschäfte resultieren im Geschäftsjahr 2009 in der Neubewer- tungsrücklage erfasste Verluste von 83 Mio. € (2008: Verluste von 86 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Eigenkapital erfasste Verluste in Höhe von 41 Mio. € (2008: Gewinne in Höhe von 7 Mio. €) in das sonstige Finanz- ergebnis transferiert. 205Der Konzernabschluss Konzern-Anhang
