Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services reduzierte sich im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 13,3 %. Die Hauptgründe für den Umsatzrückgang waren die Entkonsolidierung der DeTe Immobilien zum 30. September 2008 und die Flächenoptimierungen seitens der operativen Segmente. Hinzu kamen gesunkene Umsätze auf- grund von Preis- und Mengenreduktionen bei den konzernübergreifenden Technikfunktionen sowie bei Vivento. Zudem wirkten sich die geringeren Erlöse aus Fahrzeugverkäufen im Vorjahresvergleich negativ aus. Dem- gegenüber verzeichnete die zum 1. April 2008 gegründete Deutsche Telekom Accounting GmbH einen Umsatzanstieg aus der Abrechnung von Buchhaltungsleistungen an die operativen Segmente. EBIT, bereinigtes EBITDA. Das EBIT (Betriebsergebnis) verbesserte sich 2009 im Vergleich zum Vor- jahr um 17 Mio. €. Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen auf den Wegfall der im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veräußerung der DeTe Immobilien und von Call-Center-Standorten zurück- zuführen. Gegenläufig wirkte sich die Verschlechterung des bereinigten EBITDA und der Anstieg der Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie der Abschreibungen aus. Die Abschreibungen betreffen im Wesent- lichen das Immobilienvermögen der Deutschen Telekom. Das bereinigte EBITDA der Konzernzentrale & Shared Services verschlech- terte sich im Geschäftsjahr 2009 um 0,1 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die Flächenoptimierungen der operativen Segmente, insbesondere für Technikflächen. Daneben wirkten sich die höheren Instandhaltungsaufwendungen und die geringeren Umsätze bei den konzernübergreifenden Technikfunktionen und Vivento im Vorjahresvergleich negativ aus. Ein weiterer belastender Einfluss resul- tierte zudem aus dem Wegfall des positiven EBITDA-Beitrags der DeTe Immobilien durch die Entkonsolidierung zum 30. September 2008. Diese insgesamt negative Entwicklung wurde teilweise kompensiert durch höhere Erträge aus Rückstellungsauflösungen. Wie auch im Vorjahr profi- tierte im Berichtszeitraum der Immobilienbereich von einem Ertrag aus der Umklassifizierung von Immobilien aus zur Veräußerung gehalten in die langfristigen Vermögenswerte. Personal. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag in der Berichtsperiode bei 20 181 Mitarbeitern. Die Hauptursache für den Rückgang um 3 400 Mit- arbeiter im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008 war der Verkauf der DeTe Immobilien. Gegenläufig wirkten der Personalanstieg bei Vivento, im Wesentlichen aufgrund des Ausbaus der Beschäftigungsperspektiven für Beamte und Angestellte, sowie die Zusammenführung der Buchhaltungen der operativen Segmente zur Deutsche Telekom Accounting GmbH. 95Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente
