Report-Investor: adidas AG - Geschäftsbericht 2009

ZusätZlicHE inFormationEn Glossar 225 operative marge Konzernbetriebsergebnis im Verhältnis zum Umsatz. Indikator für die Profitabilität des Unternehmens nach Umsatzkosten und operativen Aufwendungen. Sie stellt den besten Indikator für die Profitabilität der operativen Aktivitäten dar. Operative Marge = (Betriebsergebnis / Umsatz) × 100. operative marge des segments Setzt das Segmentbetriebsergebnis in Bezug zum Umsatz des Segments bzw. der Gruppe von Segmenten (Segmentbetriebsergebnis/ Segmentumsatz). operatives kurzfristiges Betriebskapital Betriebsvermögen, das ein Unternehmen auf- bringen muss, um seine laufende Geschäfts- tätigkeit zu finanzieren. Im Gegensatz zu kurzfristigem Betriebskapital enthält das operative kurzfristige Betriebskapital keine nicht-operativen Bilanzpositionen wie flüssige Mittel, kurzfristige Finanzanlagen und Steuern siehe auch kurzfristiges Betriebskapital. Operatives kurzfristiges Betriebskapital = Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. operatives leasing Methode, Anlagen über einen bestimmten Zeitraum zu mieten, der kürzer ist als die erwartete Lebensdauer der Anlage. Bei einem operativen Leasing erscheinen weder die Anlage noch die Verbindlichkeit in der Bilanz des Leasingnehmers. Die periodischen Zahlun- gen werden beim Leasingnehmer als operative Aufwendungen verbucht. option Finanzinstrument, das das Recht verbrieft, einen bestimmten Vermögenswert (z.B. Aktien oder Devisen) zu einem bestimmten Preis (Strike Price) bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Performance markt Markt für leistungsorientierte Schuh- und Bekleidungskollektionen, die primär beim Sport zum Einsatz kommen. Pga-tour Turnierserie bestehend aus 49 Wettbewerben des US-amerikanischen Verbands für Profi Golfer. Preispunkte Psychologische Preisobergrenzen, wie z.B. 99,99 € anstelle von 100 €. Privatanleger Einzelperson, die am Kapitalmarkt eigenes Geld anlegt, im Gegensatz zu einem institutio- nellen Investor. Produktlizenznehmer Unternehmen, die die Genehmigung haben, den namen einer Marke oder eines Unterneh- mens bei der Herstellung und dem Vertrieb von Produkten zu verwenden. Bei adidas umfas- sen Lizenzprodukte zum Beispiel Kosmetika, Uhren und Brillen, bei Reebok Fitness-Equip- ment und bei TaylorMade-adidas Golf Taschen und Handschuhe. Promotion-aufwendungen Aufwendungen für Promotion-Partnerschaften. Promotion-Partnerschaften Partnerschaften mit Sportveranstaltungen, Verbänden, Ligen, Vereinen und Sportlern, bei der diese für eine Marke und deren Produkte werben. Die Vergütung erfolgt in Form von Geldzahlungen und/oder Sachleistungen. regionen Der adidas Konzern unterscheidet 17 Märkte, die in sechs geographischen Regionen zusam- mengefasst werden: Westeuropa, Europäische Schwellenländer, nordamerika, China, Andere Asiatische Märkte sowie Lateinamerika. risikoloser Zins Die Verzinsung, die ein Anleger von einem risikofreien Investment, beispielsweise einer Staatsanleihe, erwarten kann. royal and ancient (r&a) Die R&A ist eine Golforganisation, die die Regeln für Golf überall außerhalb der USA und Mexiko festlegt. In den zuletzt genannten Regionen obliegt dies der United States Golf Association (USGA) siehe auch united states golf association (usga). risikoprämie Mehrertrag, den der Markt insgesamt oder eine bestimmte Aktie über den risikolosen Zinssatz bieten muss, um Anleger für das höhere Risiko von Aktien zu entschädigen. Risi- koprämie = Differenz zwischen der erwarteten Rendite aus dem Marktportfolio aus Aktien und der Verzinsung risikoloser Anlagen. sales Working Budget Die Aufwendungen des Sales Working Bud- gets stehen im Zusammenhang mit Marke- ting- und Promotioninitiativen am Point-of- Sale sowie mit Geschäftsausstattungen und -einrichtungen. schuldscheindarlehen Auch Privatplatzierung. Platzierung von anlei- heähnlichen Großkrediten direkt bei insti- tutionellen Investoren, wie Banken, Fonds, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen und Stiftungen. schwellenländer In der Entwicklung begriffene Volkswirtschaf- ten mit großem Wachstumspotenzial in Bezug auf Wirtschaftskraft und privaten Wohlstand. Als Schwellenländer versteht der adidas Konzern die Länder Asiens (außer Japan, Südkorea und Singapur), Osteuropas, Latein- amerikas und Afrikas. segment Auch Geschäftssegment. Einheiten innerhalb eines Unternehmens, die Gewinn- und Verlust- Verantwortung besitzen. Der adidas Konzern ist zur Zeit in sechs Geschäftssegmente unter- teilt: Großhandel, Einzelhandel, TaylorMade- adidas Golf, Rockport, Reebok-CCM Hockey und Andere zentral geführte Marken. segmentbetriebsergebnis Betriebsergebnis eines Segments oder einer Gruppe von Segmenten, definiert als Brut- toergebnis abzüglich dem Segment oder der Gruppe von Segmenten direkt zurechenbare Kosten, vor Marketing Working Budget Auf- wendungen und nicht direkt zuordenbaren Betriebsgemeinkosten. selbst kontrollierte verkaufsflächen Beinhaltet den eigenen Einzelhandel, Mono- Branded Stores, Shop-in-Shops, Joint Ventures mit Einzelhändlern und Co-Branded Stores. Selbst kontrollierte Verkaufsflächen bieten ein hohes Maß an Markenkontrolle und ermögli- chen die bestmögliche Präsentation der Pro- dukte nach den Vorgaben der jeweiligen Marke. shareholder value Managementkonzept, das die strategischen und operativen Entscheidungsprozesse auf eine stetige Steigerung des Unternehmens- werts für die Aktionäre ausrichtet. shop-in-shop adidas, Reebok oder Rockport Verkaufsbe- reich innerhalb eines Einzelhandelsgeschäfts. Je nach Vereinbarung wird der Bereich vom adidas Konzern oder dem Betreiber des Ein- zelhandelsgeschäfts betrieben. Ziel ist es, dem Kunden auf kleinerer Fläche ein ähnliches Kauferlebnis zu vermitteln, wie er es in einem unserer Marken-Shops haben würde.

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