Report-Investor: 4SC AG - Geschäftsbericht 2009

LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE :: Die langfristigenVermö- genswerte reduzierten sich zum Bilanzstichtag gegenüber 2008 von 17.499 T € auf 16.695 T €. Den größten Effekt hatte dabei der Rückgang der immateriellen Vermögens- werte von 15.608 T € auf 14.837 T €, bedingt durch die planmäßige Abschreibung der im Vorjahr erworbenen Patente. Deren Nutzungsdauer beträgt zwischen 16 und 20 Jahren. Da auch im Sachanlagevermögen die Abschrei- bungen die Investitionssumme überschritten haben, redu- zierte sich dieses von 1.547 T € auf 1.485 T €. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die nach der Equity- Methode bilanzierten Finanzanlagen im Berichtsjahr von 33 T € auf 62 T € aufgrund des positiven Ergebnisses der quattro research GmbH. Die sonstigen Finanzanlagen blieben unverändert bei 154 T €, die sonstigen langfristigen Vermögenswerte bei 157 T €. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE :: Die kurzfristigenVermö- genswerte stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2008 von 23.595 T € auf 37.208 T €. Der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte in diesem Zeitraum von 14.500 T € auf 100 T € wurde durch den deutlichen Anstieg der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 7.346 T € auf 35.521 T € überkompensiert. Beide Positionen beinhalten – abhängig von der ursprünglichen Laufzeit – Gelder aus der Kapitalerhöhung. EIGENKAPITAL :: Die Entwicklung des Eigenkapitals spie- gelte die im vierten Quartal 2009 abgeschlossene Kapital- erhöhung wider. Durch die Ausgabe von 10.000.000 neuen Aktien zu einem Kurs von je 3,00 € erhöhte sich das Grund- kapital der 4SC AG binnen Jahresfrist von 28.503 T € auf 38.503 T €. Gleichzeitig stieg das Agio von 48.101 T € auf 67.836 T €. Gegenläufig wirkte sich dabei das Jahresergebnis in Höhe von - 16.107 T € aus. Es erhöhte den Bilanzverlust von 40.265 T € auf 56.372 T €. Insgesamt stieg das Eigenkapital der 4SC AG zum 31. Dezember 2009 auf 50.909 T € nach 37.158 T € zum Vorjahresstichtag. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 4,0 Prozentpunkte auf 94,4% (31. Dezember 2008: 90,4%). ZUSAMMENSETZUNG DES EIGENKAPITALS 2008 :: IN T €:: 26 0 30.000 60.000 90.000 120.000 28.503 48.101 819 - 40.265 37.158 Gezeichnetes Kapital Agio Rück- lagen Bilanz- verlust Eigenkapital ZUSAMMENSETZUNG DES EIGENKAPITALS 2009 :: IN T €:: 27 0 30.000 60.000 90.000 120.000 Gezeichnetes Kapital Agio Rück- lagen Bilanz- verlust Eigenkapital 38.503 67.836 942 - 56.372 50.909 LANGFRISTIGE SCHULDEN :: Die langfristigen Schulden blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und betrugen zum 31. Dezember 2009 104 T € (31. Dezember 2008: 109 T €). KURZFRISTIGE SCHULDEN :: Die kurzfristigen Schulden gingen deutlich zurück. Sie sanken von 3.827 T € auf 2.890 T € und somit um knapp 25%. Dies resultierte in erster Linie aus dem vollständigen Abbau der finanziellen Schulden in Höhe von 902 T €. Die Darlehen wurden An- fang Januar 2009 an den Darlehensgeber, die Technologie Beteiligungsfonds Bayern GmbH & Co. KG, München, zu- rückgezahlt. Gleichzeitig reduzierten sich auch die Schul- den aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von 1.370 T € auf 913 T €. Im Gegensatz dazu haben sich die sonstigen Schulden erhöht. Dies lag vor allem an der verstärkten Inanspruchnahme von wissenschaftlichen Fremdleistungen. BILANZSUMME :: Aufgrund der beschriebenen Effekte er- höhte sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2009 auf 53.903 T €. Damit stieg sie gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30% (31. Dezember 2008: 41.094 T €) und liegt nun erstmals über 50 Mio. €. 4.3 FINANZLAGE FINANZIERUNGSMASSNAHMEN :: Die 4SC AG führte im Be- richtsjahr eine nicht-öffentliche Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht durch, um die Finanzlage des Unternehmens zu stärken und die weitere Entwicklung zu sichern. Am 16. November 2009 wurden 10.000.000 Aktien zu einem Kurs von 3,00 € je Aktie platziert. Der Gesellschaft flossen dadurch brutto 30,0 Mio. € zu. Das Grundkapital der 4SC AG erhöhte sich in dem Zusammenhang von 28.503 T € auf 38.503 T €, die Zahl der ausgegebenen Aktien von 28.502.739 auf 38.502.739 Stück. Das Agio erhöhte sich um 19.735 T € von 48.101 T € auf 67.836 T €. CASHFLOWS AUS BETRIEBLICHER TÄTIGKEIT :: Der Mittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit betrug im Berichtsjahr 14.601 T €. Die Differenz zum Jahresfehlbetrag vor Steuern in Höhe von 16.118 T € resultierte dabei vor allem aus nicht zahlungswirksamen Aufwendungen innerhalb des Betriebsergebnisses – und hier vor allem aus den Ab- schreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermö- genswerte – und aus erhaltenen Zinsen. Im Vorjahr lag der Mittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit bei 9.385 T €, bei einem Jahresfehlbetrag von 11.804 T €. CASHFLOWS AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT :: Aus der Investi- tionstätigkeit flossen dem Unternehmen 2009 Mittel in Höhe von 13.943 T € zu. Dabei investierte die 4SC AG 85 T € in immaterielle Vermögenswerte und 371 T € in Sachanlagen. Der Kauf von Finanzinstrumenten mit einer ursprünglichen Laufzeit von mehr als drei Monaten schlug mit 100 T € zu Buche, während der Verkauf von Finanzinstrumenten Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente in Höhe von 14.499 T € generierte. 36 :: Lagebericht :: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage :: Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

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