33 ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMöGENSLAGE Umsatzentwicklung Der Umsatz im Ahlers Konzern reduzierte sich im Geschäftsjahr 2008/09 in diesem schwierigen Marktumfeld um 7,0 Prozent auf 249,4 Mio. EUR nach 268,1 Mio. EUR im Vorjahr. Neben einem geringeren Absatz im originären Geschäft war der Umsatz auch von Währungskursen negativ beeinflusst. So lag der währungsbereinigte Umsatz 5,5 Prozent unter dem Vorjahr (2008/09: 253,2 Mio. EUR, 2007/08: 268,1 Mio. EUR). Die übrigen 1,5 Prozent Rückgang resultierten aus veränderten Währungskursen, vornehmlich des polnischen Zloty. Deutschland nahezu auf Vorjahresniveau Im Inland verzeichnete Ahlers mit 135,6 Mio. EUR nahezu das Niveau des Vorjahres (137,5 Mio. EUR) und entwickelte sich damit besser als der Markt. Alle Premium- Marken legten im Berichtsjahr zu. Besonders Baldessarini wuchs hier durch den Erfolg der Premiumlinie Black um 57 Prozent. Umsatzrückgänge entstanden durch Einzelhandels- insolvenzen und die zurückhaltende Nachfrage nach Berufskleidung aus der Industrie. Stärker von der Wirtschaftskrise betroffen war dagegen das internationale Geschäft mit 113,8 Mio. EUR (Vorjahr: 130,6 Mio. EUR). Durch den Rückgang sank der Auslands- anteil des Ahlers-Umsatzes von 48,7 Prozent auf 45,6 Prozent. Gerade der osteuropäische Markt, der in den Vorjahren starke Wachstumsraten gezeigt hatte, steuerte mit 44,7 Mio. EUR einen um 23,7 Prozent geringeren Beitrag zum Konzernumsatz bei. Währungsbereinigt lag der Umsatz 17 Prozent unter dem Vorjahr. Insbesondere in Russland waren die Umsätze mit einem Minus von 30 Prozent massiv von der schwierigen wirtschaftlichen Situation be- einflusst. Auch in den kleineren osteuropäischen Ländern wie der Tschechischen Republik, der Ukraine, der Slowakei und Slowenien machte sich die angespannte konjunkturelle Situation durch Umsatzrückgänge bemerkbar. In dem für Ahlers wichtigen polnischen Markt sind die Umsatzeinbußen in Höhe von 14,1 Prozent maßgeblich auf die Kursver- luste des Zloty zurückzuführen. Währungsbereinigt lag der erfreuliche polnische Umsatz 9,3 Prozent über dem Vorjahr. In Westeuropa gingen die Umsätze um 4,0 Prozent zurück. Sehr positiv entwickelte sich der Schweizer Markt für Ahlers. Hier wurde durch Zuwächse im Pierre Cardin-Geschäft sowie die Integration des Gin Tonic-Vertriebs in den Konzern ein Umsatzplus von 18,7 Prozent erwirtschaftet. Auch in Österreich, dem nunmehr zweit- größten Markt für Ahlers, ist die Entwicklung mit einem stabilen Umsatz auf Vorjahres- niveau angesichts der Rahmenbedingungen sehr erfreulich. Von der Wirtschaftskrise stark getroffene Länder wie Spanien, Italien oder Großbritannien meldeten dagegen rückläufige Zahlen. KonZernlAGeBerIcht
