Report-Investor: Ahlers AG - Geschäftsbericht 2009Report-Investor: Ahlers AG - Geschäftsbericht 2008 2009

35 KonZernlAGeBerIcht EBIT vor Sondereffekten steigt um 27 Prozent Die Ertragslage des Ahlers Konzerns hat sich im Geschäftsjahr 2008/09 durch die erfolg- reiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms deutlich verbessert. Auf allen Ergebnis- ebenen wurden im Berichtsjahr bessere Zahlen erwirtschaftet. Die wichtigste Kennzahl, das EBIT vor Sondereffekten, ist um 26,9 Prozent auf 9,9 Mio. EUR angestiegen (Vorjahr 7,8 Mio. EUR) und lag sogar über dem Wert des Jahres 2006/07 (9,8 Mio. EUR). Das EBIT nach Sondereffekten verdreifachte sich und stieg auf 10,6 Mio. EUR (Vorjahr 3,5 Mio. EUR). Das Konzernergebnis nach Steuern betrug 4,8 Mio. EUR nach 0,3 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rohertrag sank proportional zum Umsatz um 7,0 Prozent auf 118,8 Mio. EUR (Vorjahr 127,8 Mio. EUR). Trotz eines erheblich gestiegenen Fremdfertigungsanteils nach Schließung der eigenen Fertigungsstätten blieb die Rohertragsmarge mit 47,6 Prozent auf dem Vorjahresniveau (47,7 Prozent), was durch die bessere Vorratsstruktur und folglich geringere Preiszugeständnisse beim Verkauf von Altware sowie verringerte Abschriften auf Vorräte erreicht wurde. Durch das Kostensenkungsprogramm reduzierte sich der Personalaufwand erheb- lich stärker als der Umsatz. Er sank um 17,7 Prozent von 62,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 51,7 Mio. EUR. Auch nach Bereinigung der Sondereffekte für Restrukturierung (2008/09: 1,2 Mio. EUR, 2007/08: 4,4 Mio. EUR) sanken die Personalkosten mit 13,5 Prozent im- mer noch überproportional zum Umsatz auf 50,5 Mio. EUR (Vorjahr: 58,4 Mio. EUR). Die Personalaufwandsquote verbesserte sich dadurch auf 20,2 Prozent gegenüber 21,8 Prozent im Vorjahr. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen, der im Wesentli- chen aus Vertriebs-, Werbe- und Verwaltungsaufwand besteht, ging im Berichtszeitraum von 56,3 Mio. EUR auf 53,6 Mio. EUR zurück (-4,8 Prozent). Grund hierfür waren u.a. umsatz- bedingt gesunkene Vertreterprovisionen, Frachten und Zölle. Aber auch Reisekosten und Marketingaufwendungen wurden reduziert. Dagegen fielen durch das Logistik-Outsourcing höhere Aufwendungen an.

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