41 KonZernlAGeBerIcht Auch die Netto-Anlagenzugänge waren mit 5,7 Mio. EUR stabil (Vorjahr 5,7 Mio. EUR). Investiert wurde vor allem in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Sri Lanka. Darüber hinaus flossen rund 40 Prozent des Investitionsvolumens in den kontinuierlichen Ausbau von eigenen Stores sowie Shop-Systemen und Ladeneinrichtungen bei Einzel- handelskunden. Die Investitionen entsprachen im Wesentlichen den Abschreibungen und wurden damit durch den Cashflow finanziert. Die Ahlers AG hat im Berichtsjahr das hohe Dividendenniveau je Aktie des Vorjah- res gehalten. Gleichzeitig wurden ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt und für die erworbenen Aktien 4,8 Mio. EUR aufgewendet sowie ein Minderheitenanteil ausgezahlt. Der Wert dieser Vorgänge überstieg die Summe aus erwirtschafteten Zahlungseingänge und aufgenommenem langfristigen Kapitals und führte zu dem Free Cashflow von -5,8 Mio. EUR (Vorjahr -10,0 Mio. EUR). Die Abwertung des Zloty reduzierte zusätzlich den Wert unserer polnischen Vermögensgegenstände in Euro und belastete so die Liquidität mit 2,6 Mio. EUR. Auch am 30. November 2009 verfügte der Ahlers Konzern über einen positiven Saldo an flüssigen Mitteln von 3,1 Mio. EUR. Er lag damit aber unter dem Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres von 8,9 Mio. EUR. Eine detaillierte Beschreibung der Ziele, Methoden und Maßnahmen des Finanz- managements findet sich auch im Konzernanhang ab Seite 90. Finanzkennzahlen 2008/09 2007/08 eigenkapitalquote in % 57,7 50,2 verschuldungsgrad* in % 72,0 97,0 Zinsdeckungsgrad** in % 471,4 181,5 eigenkapitalrentabilität in % 4,4 0,2 Investitionen in sachanlagen und immaterielle vermögenswerte in mio. eUr 7,0 6,5 Bilanzsumme in mio. eUr 189,1 242,1 * ohne latente steuern ** vor sondereffekten Gesamtaussage des Vorstands Trotz eines im Rahmen der Finanzkrise gesunkenen Konzernumsatzes konnten wir durch unser Kostensenkungsprogramm die Profitabilität des Ahlers Konzerns nachhaltig verbes- sern und das Ergebnis sowie den Cashflow deutlich steigern. Obwohl wir für das laufende Jahr nach wie vor Risiken durch die gesamtwirtschaftliche Lage sehen, gehen wir doch davon aus, dass wir unser Ergebnis noch einmal leicht steigern können. Gleichzeitig ist der Konzern kaum verschuldet und ist damit gerade in schwierigen Zeiten solide und gut aufgestellt.
