64 Ahlers AG 2008/09 DIE AKTIE Das Börsenjahr 2008/09 An den internationalen Kapitalmärkten herrschte auch im Geschäftsjahr 2008/09 vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise noch eine große Unsicherheit. Bis ins Früh- jahr 2009 sanken die deutschen Indizes DAX und SDAX weiter und erreichten im März ihre Tiefststände seit Beginn der Finanzkrise. Die beschlossenen Konjunkturpakete und die Maßnahmen der Bundesregierung zur Stabilisierung des Bankensektors sorgten dann je- doch für eine Beruhigung und deutliche Erholung am Kapitalmarkt. So schloss der DAX am 30. November 2009, dem Ende des Ahlers-Geschäftsjahres, bei 5.626 Punkten und damit 20,9 Prozent über dem Stand zu Geschäftsjahresanfang am 1. Dezember 2008. Der deutsche Small-Cap Index SDAX legte mit einem Gesamtjahresplus von 34,4 Prozent sogar noch deut- licher zu. Dennoch befinden sich die Indizes nach wie vor auf einem niedrigen Niveau und sind weit von ihren Höchstständen vor der Finanzkrise entfernt. Kursentwicklung der Ahlers-Aktien Auch die Ahlers Stamm- und Vorzugsaktien folgten zu Beginn des Geschäftsjahres dem allgemeinen Trend und zeigten ihre Jahrestiefstkurse im März 2009 mit 6,10 EUR (Stamm- aktie) und 5,00 EUR (Vorzugsaktie). Anschließend erholten sich beide Aktien jedoch deutlich und notierten am 4. Mai 2009 bei ihren Höchstkursen von 8,49 EUR (Stammaktie) und 8,30 EUR (Vorzugsaktie). Im Anschluss an die Hauptversammlung am 6. Mai 2009 und der erfolg- ten Dividendenausschüttung von 0,65 EUR je Stammaktie und 0,70 EUR je Vorzugsaktie war dann ein deutlicher Abschlag zu verzeichnen. Der Kurs der Stammaktie verlief daraufhin bis zum Geschäftsjahresende in einer Seitwärtsbewegung und notierte am 30. November 2009 mit 7,25 EUR um 3,6 Prozent über dem Jahresanfangskurs. Unter Einrechnung der Dividende lag der Aktienkurs aber 12,9 Prozent über dem Vorjahr. Die Vorzugsaktie legte dagegen ab Oktober noch einmal deutlich zu und verzeichnete bei einem Jahresschlusskurs von 7,15 EUR ein Gesamtjahresplus von 19,4 Prozent, mit eingerechneter Dividende sogar von 31,1 Prozent.
