32 | Konzernlagebericht Im Balda-Konzern liegen die Schwerpunkte der Umweltpolitik im effektiven Umgang mit Energie und sämtlichen Rohstoffen. Das Vermeiden, Wiederverwenden, Verringern und kostengünstige Entsorgen von Abfällen haben Priorität. Möglichst geringe Emissionen und Immissionen sind an jedem Produktionsstandort eine zentrale Zielsetzung. Strenge Richtlinien Die im Fertigungsprozess des Spritzgießens von Kunststoff entstehenden Abfälle recycelt die Balda- Unternehmensgruppe konsequent. Nicht wieder verwendbare Kunststoffe entsorgt der Konzern ohne weitere Umweltbelastung durch thermische Verfahren. Mit thermischer Verwertung gewinnt die Gesellschaft zusätzlich Energie. Ebenso umweltschonend und bewusst geht die Unternehmensgruppe mit Wasser um. Für die Lackieranlagen der Produktionsstandorte in Suzhou, Beijing und Ipoh verwendet der Konzern möglichst wasserlösliche Lacke. Die Gesellschaften sorgen für separate, sichere Lagerstätten dieser leicht entflammbaren Stoffe. Durch kontinuierliche Kontrolle der Filteranlagen gewährleistet Balda geruchs- und schadstoffarme Emissionen. Die zuständigen Mitarbeiter tragen sichere Schutzkleidung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der sorgfältigen und Risiken vorbeugenden Lagerung sowie der Behandlung von Gefahrstoffen. Etwaige Umweltbelastungen gelten ebenso als Risiko der Gefahrstufe I wie Explosions- oder Brandgefahr. Erfolgreiches Energiemanagement Das Umweltprogramm von Balda fordert alle Standorte der Unternehmensgruppe ausdrücklich zum effektiv sparsamen Umgang und zur Reduktion von Energie auf. Das Optimieren des Energieverbrauchs fördert sowohl den Umweltschutz als auch die Kosteneffizienz. Auch im Geschäftsjahr 2009 identifizierten die Produktionsstandorte des Konzerns weitere Ansätze zur Verbesserung. So konnten sie ihren Energieverbrauch weiter verringern. Dezentrales Umweltmanagement Das Einhalten der Gesetze, Bestimmungen und Maßnahmen liegt an allen Standorten der Balda- Gruppe in der Verantwortung der jeweiligen Geschäftsführer. Sie sind persönlich verantwortlich für die Kontrolle und das Erreichen der vorgegebenen Umweltziele. Ihnen obliegt auch das gründliche Prüfen der praktizierten Umweltmaßnahmen anhand des Grads der erreichten Ziele und der Wirtschaftlichkeit. Die Geschäftsführer berichten direkt an den CEO des Segments. Interne Umweltaudits und das jährliche Erheben der Kennzahlen dienen der Wirksamkeitskontrolle der Maßnahmen. Die Ergebnisse sind die Basis zur weiteren Optimierung von Zielen, Programmen und Maßnahmen. Zudem berichten die lokalen Beauftragten für das Umweltmanagement auf Basis eines internen Ist-Soll-Abgleichs an ihr Management am Standort. Der Umweltbeauftragte ist überdies für die Schulung und das Training der Mitarbeiter in den Produktionsstätten des Konzerns verantwortlich. Kunden forcieren Umweltpolitik Auch der Kunde spielt beim Umweltschutz der Balda-Gruppe eine wichtige Rolle. Die Abnehmer integrieren den Systempartner Balda bereits seit Jahren in ihr Umweltmanagement. Gesetzliche Vorschriften gelten für die Unternehmensgruppe als Mindestforderungen. Nach einem strengen Audit verlieh ein Großkunde dem Konzern schon die Auszeichnung „Green Partner“. Unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes untersucht Balda auch die Produktqualität externer Zulieferer ständig. Über regelmäßige Auditierungs- und Bewertungsverfahren im Rahmen des Qualitätsmanagement-Systems sichert die Unternehmensgruppe eine stabile und hohe Qualität der Erzeugnisse und Waren der Lieferanten. Ihre Produkte erfüllen auch durchweg die Umweltstandards des Konzerns.
