Report-Investor: Balda AG - Geschäftsbericht 2009

82 | Anhang I. Allgemeine Erläuterungen 1. Allgemeine Angaben zu Balda Die Balda Aktiengesellschaft (auch: Balda AG oder BAG) hat ihren Sitz in der Bergkirchener Straße 228 in Bad Oeynhausen, Deutschland. Der Balda-Konzern entwickelt und produziert komplette Baugruppen aus Kunststoff, Elektronikprodukte und Produkte für die Medizintechnik. Die Kunden von Balda sind führende Unternehmen aus den Märkten Mobilfunk, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Pharma- und Medizintechnik. Mit Produktionsstandorten in China, Malaysia, Indien und Deutschland ist der Konzern international positioniert. Ein Tochterunternehmen in den USA betreut nordamerikanische Kunden bei Produkt-Design und -entwicklung. Im Rahmen einer Beteiligung an einem führenden Produzenten von Touchscreens in China partizipiert Balda an der dynamischen Marktentwicklung berührungsempfindlicher Displays. Der Konzernabschluss wurde am 5. März 2010 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. 2. Darstellung des Konzernabschlusses der Balda AG Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der EU anzuwenden sind, den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften. Die verwendeten Bilanzierungsmethoden stehen mit den Richtlinien der Europäischen Union für die Bilanzierung von Konzernabschlüssen im Einklang. Alle angegebenen Beträge lauten, sofern nicht anders angegeben, auf tausend Euro (TEUR). Rundungen wurden somit auf volle tausend Euro vorgenommen. Gemäß IAS 1 hat Balda die Konzernbilanz nach den Fristigkeiten erstellt. Als langfristig werden alle Vermögens- und Schuldposten eingestuft, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. In den vergangenen Jahren hat Balda die Konzernbilanz beginnend mit den kurzfristigen Vermögens- und Schuldposten aufgestellt. Die im Jahr 2009 erfolgte Umstellung soll die Fokussierung des neuen Vorstands auf die langfristigen Vermögenswerte und das Eigenkapital widerspiegeln. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Den Abschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde, die mit den IFRS konform sind.

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