Anhang | 91 Gemäß IAS 39 werden finanzielle Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs beizulegenden Zeitwert bilanziert. Direkt dem Erwerb zurechenbare Kosten (Transaktionskosten) werden berücksichtigt. In der Folgezeit werden sie nach Maßgabe der fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet, so dass sich zum Endzeitpunkt der Rückzahlungsbetrag ergibt. Monetäre Fremdwährungs¬verbindlichkeiten sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Der Konzern hat aktienbasierte Vergütungspläne aufgelegt, die durch die Ausgabe von Aktien oder in Barabfindung beglichen werden können. Der beizulegende Zeitwert der von den Mitarbeitern erbrachten Arbeitsleistungen als Gegenleistung für die Gewährung der Optionen wird im Aufwand erfasst. Der gesamte Aufwand, der über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit der Optionen zur erfassen ist, ermittelt sich aus dem beizulegenden Zeitwert der gewährten Optionen. Umsätze werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der mit dem entsprechenden Geschäftsvorfall verbundene wirtschaftliche Nutzen an das Unternehmen fließt und die Höhe der Umsätze verlässlich bemessen werden kann. Umsatzerlöse werden abzüglich der Umsatzsteuer sowie etwaiger Preisnachlässe und Mengenrabatte erfasst, wenn die Lieferung erfolgt ist und die mit dem Eigentum verbundenen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen worden sind (Completed Contract Method). Sofern die Leistung noch nicht voll erbracht wurde, erfolgt die Aktivierung der zu Herstellungskosten bewerteten Leistung unter den Vorräten. Erträge aus Dienstleistungen werden grundsätzlich zeitanteilig über die Periode der Leistungserbringung erfasst. Forschungskosten werden als Aufwand in der Periode erfasst, in der Sie angefallen sind. Ein immaterieller Vermögenswert, der aus der Entwicklung eines Produktes entsteht, wird nur dann erfasst, wenn der Konzern die technische Realisierbarkeit der Fertigung des immateriellen Vermögenswertes, damit dieser zur internen Nutzung oder zum Verkauf zur Verfügung steht, sowie die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss der Konzern die Generierung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen zur Vollendung des Vermögenswertes und die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zurechenbaren Ausgaben zuverlässig ermitteln zu können, belegen. Zinserträge werden entsprechend der effektiven Verzinsung der Vermögenswerte erfasst. Zuwendungen der öffentlichen Hand werden zum beizulegenden Zeitwert erfasst, wenn der Konzern die notwendigen Bedingungen für den Erhalt der Zuwendung erfüllt. Öffentliche Aufwandszuschüsse werden über den Zeitraum erfasst, in dem die entsprechenden Kosten, für deren Ausgleich sie zugesprochen wurden, anfallen. Öffentliche Zuwendungen für Investitionen werden von den Anschaffungskosten des korrespondierenden Vermögenswerts abgesetzt. Eventualschulden und –forderungen sind mögliche Verpflichtungen oder Vermögenswerte, die aus Ergebnissen der Vergangenheit resultieren und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten eines oder mehrerer unsicherer künftiger Ereignisse bedingt ist, die nicht vollständig unter der Kontrolle der Balda AG stehen. Eventualschulden sind zudem gegenwärtige Verpflichtungen, die aus Ereignissen aus der Vergangenheit resultieren, bei denen der Abfluss von Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verkörpern, unwahrscheinlich ist oder bei denen der Umfang der Verpflichtung nicht verlässlich geschätzt werden kann. Eventualschulden werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, wenn sie im Rahmen eines Unternehmenserwerbs übernommen wurden. Eventualforderungen werden nicht angesetzt. Sofern ein Abfluss von wirtschaftlichem Nutzen nicht unwahrscheinlich ist, werden im Konzern-Anhang Angaben zu Eventualschulden gemacht. Gleiches gilt für Eventualforderungen, sofern deren Zufluss wahrscheinlich ist. Korrektur von Fehlern Bei der Übergangskonsolidierung der TPK Holding von einem Gemeinschaftsunternehmen zu einem assoziierten Unternehmen ist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ein Fehler unterlaufen. Der zu realisierende Währungsverlust aus dem Verkauf der entsprechenden Anteile war mit TEUR
