14 An unsere Aktionäre BASF Bericht 2009 Strategie und Werte Es ist unser Ziel, auch in Zukunft das weltweit führende Chemieunternehmen zu sein. Um dauerhaft profitabel zu wachsen, setzen wir auf operative Exzellenz, Innovatio- nen und Investitionen in Wachstumsmärkte. Unser Handeln richten wir am Leitbild der Nachhaltigkeit aus. Unsere Leitlinien fassen zusammen, auf welche Weise wir Unternehmensziele erreichen wollen und wie wir unsere Werte im Unternehmen verankern und umsetzen. Wir legen den Fokus unseres Geschäfts auf globale Herausfor- derungen der Zukunft. Dafür konzentrieren wir Forschungs- und Geschäftsschwerpunkte auf innovationsstarke Geschäftsfelder und investieren frühzeitig in Wachstumsmärkte. Strategische Partnerschaften mit wichtigen Kooperationspartnern helfen uns, sie zu erschließen. Dabei profitieren wir von unserem breiten Portfolio, operativer Exzellenz und solider Finanzierung. Eine besondere Stärke sind die Motivation und Kompetenz unseres weltweiten Teams. Unsere Personalpolitik ist deshalb auf die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der BASF ausgerichtet: Programme zum demografischen Wandel, zur Attraktivität als Arbeitgeber und die verstärkte Ausrichtung auf Internationalität und Vielfalt tragen dazu bei. Mehr zu strategischen Partnerschaften auf den Seiten 73, 76 und 115, mehr zu unserer Personalpolitik ab Seite 85 Innovationsstärke als Erfolgsfaktor Mit Innovationen differenzieren wir uns vom Wettbewerb. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investieren wir daher auf gleichbleibend hohem Niveau in Forschung und Entwicklung. Dabei setzen wir auf Kooperationen mit Universitäten, Kunden und industriellen Partnern. Wir arbeiten an Lösungen für globale Herausforderungen mit besonderen Schwerpunkten auf Zukunftsmärkten und -technologien mit hohem Wachstums- potenzial. Dazu gehören Energiemanagement, Rohstoffwandel, Nanotechnologie, Pflanzenbiotechnologie und Weiße Biotech- nologie. Mehr zu Forschung und Entwicklung ab Seite 31 Strategie und Werte Wege zu wertsteigerndem Wachstum Unser Selbstverständnis Investitionen in Forschung und Entwicklung auch– in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf hohem Niveau Weltweite Forschungskooperationen– Innovationsstarke Geschäftsfelder– Geschäftsmodelle an Marktanforderungen ausrichten– Restrukturierung und Kostensenkung– Strategische Partnerschaften– Aktives Portfoliomanagement– Die BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen. Wir bieten intelligente Lösungen mit innovativen Produkten und maßgeschneiderten Dienstleistungen. Wir eröffnen Erfolgschancen durch vertrauensvolle und verlässliche Partnerschaften. Strategie für Regionen Asien Für Regionen entwickeln wir strategische Schwerpunkte. Im Jahr 2009 hat die BASF die Strategie 2020 für die Region Asien bekannt gegeben. Mehr zur Asienstrategie auf Seite 83 Effizienz steigern Prozesse der Restrukturierung und Kostensenkung setzen wir verstärkt fort. Für unser Krisenmanagement im Jahr 2009 hieß das: Anpassen der Produktion an die reduzierte Nachfrage, Kosten- und Ausgabendisziplin sowie flexibles Nutzen von Arbeitszeitinstrumenten. Mit unserem Effizienzsteigerungs- programm NEXT konnten wir 2009 circa 300 Millionen € einsparen. Ab 2012 erwarten wir von NEXT einen Ergebnis- beitrag von über einer Milliarde € pro Jahr. Mehr zu unseren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ab Seite 37 und auf den Seiten 82 bis 84 Aktives Portfoliomanagement Durch aktives Portfoliomanagement machen wir uns wett- bewerbsfähiger. Um noch weniger zyklisch zu werden, wollen wir die Spezialitätenchemie ausbauen. Unsere Akquisition der Schweizer Ciba Holding AG ist ein weiterer Schritt in diese Richtung:DieCiba-GeschäfteerweiternunsereWertschöpfungs- ketten und machen BASF zu einem der führenden Anbieter für Spezialchemikalien. Bei der Integration haben wir einen branchenorientierten Ansatz mit Fokus auf Kundenindustrien gewählt. Im Jahr 2009 haben wir auch durch Devestitionen unser Portfolio gestärkt. Wir haben uns von Geschäften und Anlagen getrennt, die wir innerhalb unserer Strukturen nicht optimal weiterentwickeln können. Dazu gehörten beispielsweise der Standort zur Herstellung von Prozesskatalysatoren in Nanjing/ China sowie das Polystyrolgeschäft in Brasilien und die Styrol- anlage in Ulsan/Korea. Mehr zu Devestitionen auf Seite 156
