Report-Investor: BAYER AG - Geschäftsbericht 2009

Bayer-GeschäftsBericht 2009 konzernaBschluss 249 Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung 34. Zu-/Abfluss aus investiver Tätigkeit Im Rahmen der investiven Tätigkeit sind im Jahr 2009 Mittel in Höhe von 1.126 mio € abgeflossen (Vorjahr: 3.089 mio €). Für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten wurde im Jahr 2009 ein Betrag von 1.575 mio € (Vorjahr: 1.759 mio €) aufgewendet. In den Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sind u.a. Ausgaben im Zusammenhang mit dem Ausbau des chinesischen Standorts in Shanghai, China, für die Herstellung von Polymer-Produkten sowie für Vermarktungsrechte im Pharmabereich enthalten. Diesen Ausgaben standen Einnahmen aus dem Verkauf von Sachanlagen und anderen Vermögenswerten in Höhe von 98 mio € (Vorjahr: 167 mio €) gegenüber. Des Weiteren wurden Auszahlungen für Akquisitionen in Höhe von 354 mio € (Vorjahr: 1.617 mio €) vorgenommen. Dies betraf im Wesentlichen den Erwerb der Athenix Corp., usa, für den einschließ- lich übernommener Zahlungsmittel 247 mio € abgeflossen sind. Der Vorjahreswert umfasste u.a. die Auszahlung von 695 mio € für den Erwerb der restlichen Anteile an der Bayer Schering Pharma AG. Mit der Eintragung des Squeeze-Out erhielten die verbliebenen Minderheitsaktionäre für ihre Aktien eine Barabfindung von 98,98 € je Aktie. Weitere Erläuterungen zu Akquisitionen und Desin- vestitionen erfolgen in der Anhangsangabe [6.2/6.3]. 35. Zu-/Abfluss aus Finanzierungstätigkeit Aus Finanzierungstätigkeit sind 3.621 mio € abgeflossen (Vorjahr: 873 mio €). Die Netto-Kredit- rückzahlung belief sich auf 1.442 mio € (Vorjahr: Netto-Kreditaufnahme von 1.525 mio €). Für Dividendenzahlungen sind 973 mio € (Vorjahr: 1.126 mio €) abgeflossen, einschließlich 101 mio € erstattete Kapitalertragsteuer (Vorjahr: 84 mio € gezahlte Kapitalertragsteuer) für konzerninterne Dividendenausschüttungen. Die Zinsausgaben sanken auf 1.206 mio € (Vorjahr: 1.272 mio €). 36. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Schecks, Kassenbestand und Gutha- ben bei Kreditinstituten. Wegen ihrer hohen Liquidität sind gemäß ias 7 (Statement of Cash Flows) ebenfalls Finanztitel mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten in dieser Position enthalten. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen zum 31. Dezember 2009 2.725 mio € (Vorjahr: 2.094 mio €). InhaltsübersIcht Konzernabschluss

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