Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Bechtle AG Geschäftsbericht 2010

Bechtle AG Geschäftsbericht 2010 12 V O R S TA N D S I N T E R V I E WA N U N S E R E A K T I O N Ä R E Und wie sieht die Antwort auf diese Frage aus? Dr. Thomas Olemotz. Zunächst einmal ist unsere Organisation hervorragend auf diese Entwicklungen ausgerichtet. Der Kunde braucht einen IT-Partner, der Know-how in Breite und Tiefe vorweisen kann. Der Einzelne – auch das einzelne Systemhaus – kann dieses Spektrum unmöglich in guter Qualität vorhalten. Bechtle als Gruppe kann das. Um diese Stärke maximal zu nutzen, haben wir Prozesse etabliert, das vorhandene Know-how effizient zu multiplizieren. Das gelingt uns immer besser. Nur so können wir auch weiterhin der starke IT-Partner sein, den die Marke Bechtle verspricht. Hat sich die Art der Kundenansprache geändert? Michael Guschlbauer. Wer als Lösungsanbieter in unserer Branche erfolgreich sein will, muss den Kunden in seiner Gesamtheit verstehen. Uns interessiert längst nicht mehr nur die IT, vielmehr wollen wir wissen, wo der Kunde in seinem Geschäft steht: Will er wachsen oder muss er vor allem Kosten sparen? Wie sind seine Vertriebs- und Einkaufsstrukturen, ist sein Geschäft national oder international verteilt? Und so weiter. Kunden erwarten von ihrem IT-Dienstleister ein klares, aber auch sehr individuell zuge- schnittenes Leistungsangebot. Zu unseren Stärken gehört, durch die Vielzahl zertifizierter Spezialisten eine enorme Bandbreite abzudecken. Dass wir dabei zugleich der regional vor Ort vertretene Partner sind, sorgt für eine Kombination, die in dieser Form konkurrenzlos ist. Wir sind also in zwei Hinsichten nah am Kunden: inhaltlich und räumlich. Welche Prioritäten setzen Sie im europaweiten Handelsgeschäft? Jürgen Schäfer. Weit oben auf der Agenda steht für mich, die Energieströme der drei Geschäftsmodelle von ARP, Bechtle direct und Comsoft direct so zu steuern, dass die Zusammenarbeit über Best-Practice- Sharing qualitativ immer weiter optimiert wird. Wir haben das 2010 sehr gut am Beispiel der Neukunden- gewinnung beobachten können. Hier funktioniert der Austausch zwischen den Marken ausgezeichnet. Darüber hinaus arbeiten wir segmentübergreifend sehr erfolgreich mit den Systemhäusern zusammen. Handels- und Projektgeschäft ergänzen einander in vielerlei Hinsicht perfekt. Wir sehen darin das Konzept unseres Geschäftsmodells – nämlich die Kombination aus Handel und Dienstleistung – eindrucksvoll bestä- tigt. Dennoch können wir uns auch hier noch verbessern. Wir verfolgen beispielsweise im Handelssegment den eingeschlagenen Weg der Spezialisierung auf bestimmte Produktgruppen und Fachthemen weiter. Daneben ist es unser Ziel, durch einen größeren Anteil hochwertiger, erklärungsbedürftiger Produkte zukünftig ein noch größeres Spektrum abzudecken.