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Report Investor: Beiersdorf AG - Geschäftsbericht 2010

118 B e i e r s d o r f G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 1 0 2. die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Beiersdorf Aktiengesellschaft oder deren unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungs- gesellschaften bis zum 28. April 2015 auszugebenden Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Anleihebedingungen dafür benötigt wird. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- bzw. Opti- onsrechten oder durch Erfüllung von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wurde ermächtigt, die weiteren Einzelhei- ten der Durchführung einer bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. 21 • Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus der Ausgabe von Aktien durch die Beiersdorf AG. 22 • Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen enthalten das Netto-Ergebnis des Geschäftsjahres sowie die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden. Die Gewinnrücklagen beinhalten eine Kürzung um die Anschaffungskosten der 25.181.016 eigenen Aktien der Beiersdorf AG von 955 Mio. €. 23 • Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis Unterschied aus der Währungsumrechnung Der Eigenkapitalposten für Währungsumrechnung dient der Erfassung von Differenzen aus der Umrechnung der Abschlüsse von nicht in Euro bilanzierenden Tochter- gesellschaften. Unterschied aus der Marktbewertung von Finanzinstrumenten Der Eigenkapitalposten für die Marktbewertung von Finanzinstrumenten beinhaltet die nach Abzug latenter Steuern direkt im Eigenkapital erfassten Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von als Sicherungsinstrument designierten derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von –5 Mio. € (Vorjahr: –1 Mio. €) und von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten in Höhe von 5 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €). 24 • Nicht beherrschende Anteile Die nicht beherrschenden Anteile bestehen im Wesentlichen bei Nivea-Kao Co., Ltd., Japan, PT. Beiersdorf Indonesia sowie Beiersdorf India Limited. 25 • Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Konzern trifft Vorsorge für die Zeit nach der Pensio- nierung der anspruchsberechtigten Mitarbeiter direkt oder durch rechtlich selbstständige Pensions- und Unterstüt- zungseinrichtungen. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern beitrags- oder leistungsorientiert. Die Ausgestaltung variiert dabei je nach den rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes und basiert in der Regel auf Beschäf- tigungsdauer, Entgelt und der eingenommenen Position im Unternehmen sowie auf Eigenleistung der Mitarbei- ter. Die unmittelbaren und mittelbaren Verpflichtungen umfassen solche aus bereits laufenden Pensionen und Anwartschaften für zukünftig zu zahlende Pensionen und Altersruhegelder. In Deutschland liegen der Kalkulation die Heubeck’schen Richttafeln von 2005 zu Grunde, international die jeweils lokal anerkannten Richttafeln. Der Abzinsungssatz für Deutschland wurde am Jahresende aufgrund der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Informationen mit 5,25% (Vorjahr: 5,75%) festgelegt. Bei Verwendung eines um 0,50 Pro- zentpunkte niedrigeren (höheren) Abzinsungssatzes wür- den sich aufgrund der Anwendung der Korridormethode keine Auswirkungen auf die Konzernbilanz zum Bilanz- stichtag sowie nur geringfügige Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Folgejahres ergeben. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der zugrunde liegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagieren leistungsorientierte Verpflichtungen höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Alle Annahmen werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Außergewöhnli- che Aufwendungen und Erträge infolge der Beendigung von Versorgungsplänen oder wegen der Kürzung und Übertragung der Versorgungsleistungen haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. K o n z e r n a b s c h l u s s / E r l ä u t e r u n g e n z u r B i l a n z