Report-Investor: Berlin-Hannoversche Hypothekenbank AG - Geschäftsbericht - 2009

32 | Management | Unternehmen | Lagebericht | Jahresabschluss | Service In zahlreichen europäischen Ländern schrumpfte das Transaktionsvolumen ähnlich stark wie in Deutschland . Vor allem in den ersten Monaten des Jahres war das Ge- schäft zeitweise sehr schwierig . Dabei hat es die westeuropäischen Immobilienmärkte noch stärker getroffen als die Osteuropas . Erst ab dem Frühjahr 2009 konnten erste Abschlüsse getätigt und in der Folge auch deutlich mehr Transaktionen durchgeführt werden . Großbritannien Der britische Büromarkt ist mit ca.30 Millionen Quadrat­ metern nicht nur der größte, sondern auch der teuerste Westeuropas. London als Weltfinanzzentrum prägt den britischen Markt. Die Hauptstadt, Manchester und Glas­ gow decken rund zwei Drittel des gesamten Büromarktes ab. In Großbritannien war zu befürchten, dass die Zahl der Bürobeschäftigten weiter abnimmt und damit auch die Nachfrage nach Büroflächen sinken wird. Durch hö­ here Leerstandsraten war die Fertigstellung zahlreicher Bauprojekte gefährdet. 2009 sanken die Handelsmieten in allen Regionen. Erste zögerliche Erholungstendenzen waren im dritten Quartal 2009 sichtbar und sind auch für 2010 zu erwarten. Vor 2011 aber wird der Immobili­ enmarkt in Großbritannien nicht zur gewohnten Stärke zurückfinden. Niederlande Die niederländischen Büroimmobilienmärkte sind wei­ terhin stark belastet, sowohl Verfügbarkeit als auch Leer­ stand nehmen zu. Eine positive Ausnahme bildet Ams­ terdam. Hier ist der Leerstand deutlich geringer und die Verfügbarkeiten haben sich kaum verändert. Bei den Handelsimmobilien fanden im Geschäftsjahr keine nen­ nenswerten Bewegungen statt.Dafür stabilisiert sich der Investmentmarkt. Hier sind vermehrt ausländische Käu­ fer am Markt unterwegs und vor allem deutsche Invest­ mentfonds sehr aktiv.Am Immobilienmarkt sind leichte Anzeichen einer Erholung zu erkennen, sowohl im Be­ reich Logistik als auch im Handel. Frankreich Der französische Immobilienmarkt ist nach den USA, Japan, Großbritannien und Deutschland der fünftgrößte der Welt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Immobilienwirtschaft sind hier gut reguliert,transparent und stabil. Zudem sind die Investitionsvolumina in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.Der Pariser Büro­ markt ist bei großer Liquidität einer der stabilsten im Im­ mobilienkosmos.Der konjunkturelle Tiefpunkt scheint in Frankreich durchschritten. Die Entwicklung am internationalen Immobilienmarkt London Paris Amsterdam Paris London Amsterdam

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