Report-Investor: Carl Zeiss Meditec AG - Geschäftsbericht 2008 2009

85inF orm at ion Für die a k t ion ä re einzel- und konzern a bschluss corp or at e Gov ern a nce dok umen tat ion konzern a nh a nG Alle maßgeblichen konzerninternen Transaktionen, Salden und Zwischenergebnisse zwischen Konzern­ unternehmen wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Minderheitsanteile am Reinvermögen konsolidierter Tochterunternehmen wurden ermittelt und in der Konzernbilanz getrennt von den Schulden und dem Eigenkapital, das auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfällt, ausgewiesen. (b) Unternehmenszusammenschlüsse Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Anwendung der Erwerbsmethode gem. IFRS 3 „Unternehmenszu­ sammenschlüsse“. Dabei werden im Rahmen der Erstbewertung die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Minderheitenanteile (Anteile anderer Gesellschafter) werden folglich in Höhe ihres Anteils an den beizulegenden Zeitwerten der Ver­ mögenswerte und Schulden angesetzt. Die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile werden mit dem Konzernanteil des zu Zeitwerten bewerteten Eigenkapitals des Tochterunternehmens aufgerechnet. Sofern nach der Aufrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag verbleibt, wird dieser als Geschäfts­ oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Ergebnisse der im Berichtsjahr erworbenen Tochterunternehmen werden entsprechend ihrer Konzernzugehörigkeit, d.h. ab dem effektiven Erwerbszeit­ punkt (Möglichkeit der Beherrschung) in die Konzern­Gewinn­ und Verlustrechnung einbezogen. Ein Toch­ terunternehmen wird zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, zu dem die Carl Zeiss Meditec die Beherrschung über das Unternehmen verliert. Die auf konzernfremde Dritte entfallenden Anteile am Eigenkapital werden im Konzernabschluss innerhalb des Konzern­Eigenkapitals unter dem Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter ausgewiesen. Unternehmen unter gemeinschaftlicher Führung im Sinne des IAS 31 „Anteile an Joint Ventures“ werden nach IAS 31.38 unter Anwendung der Equity­Methode bilanziert. Bei Anwendung der Equity­Methode gemäß IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen“ werden die Anteile beim erstmaligen Ansatz in der Bilanz zu Anschaffungskosten ausgewiesen, die im Rahmen der Folgebewertung um Veränderungen des Anteils des Konzerns am Eigenkapital (Reinvermögen) nach dem Erwerbszeitpunkt sowie um Verluste durch Wertminderungen fortgeschrieben werden. Beteiligungen, an denen die Carl Zeiss Meditec einen Anteil von weniger als 20% hält, werden nach der Anschaffungskostenmethode bilanziert, wenn die Carl Zeiss Meditec keinen wesentlichen noch maß­ geblichen Einfluss auf das Beteiligungsunternehmen ausüben kann, das Unternehmen unter keiner gemein­ schaftlichen Führung steht und das Beteiligungsunternehmen nicht an einer Börse notiert ist. Konzerninterne Unternehmenszusammenschlüsse, Einbringungsvorgänge oder ähnliche Transaktionen werden sowohl aus Sicht des übergeordneten Mutterunternehmens (Carl Zeiss AG) als auch aus Sicht des beteiligten Tochterunternehmens (Carl Zeiss Meditec) als „transactions under common control“ angesehen, die nach IFRS 3.3 nicht als Unternehmenserwerbe zu klassifizieren sind. Die bilanzielle Behandlung von „transactions under common control“ erfolgt innerhalb der Carl Zeiss Meditec nach dem so genannten „predecessor accounting“1 , wonach unterstellt wird, dass der Konzernabschluss der Carl Zeiss Meditec lediglich als ein Ausschnitt aus dem Konzernabschluss des übergeordneten Mutterunternehmens Carl Zeiss AG anzusehen ist. Daher werden die betreffenden Vermögenswerte und Schulden unter Anwendung der Buchwertfortführung bilanziert. 1 Vgl. IDW RS HFA 2, Rdn. 43; gemäß IAS 8.12f. greift dieser Ansatz auf die Bilanzierung nach US-GAAP zurück (SFAS 141 Appendix D. D11-D13, EITF 90-05). konzernabschluss

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