Report-Investor: Constantin Medien AG - Geschäftsbericht 2009

135 FAIR VALUE HIERARCHIE FÜR 2009 in TEUR Finanzielle Vermögenswerte, die zum Marktwert bewertet werden Derivative Finanzinstrumente Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Verbindlichkeiten, die zum Marktwert bewertet werden Derivative Finanzinstrumente Stufe 1 886 Stufe 2 96 3.061 Stufe 3 0 Gesamt 96 886 0 3.061 Die finanziellen Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum bei- zulegenden Zeitwert bewertet werden, die in Stufe 1 enthal- ten sind, werden über Börsenpreise ermittelt. Die in Stufe 2 enthaltenen derivativen Finanzinstrumente werden mit dem aktuellen Bankenkurs bewertet. Zur Bestimmung des beizu- legenden Zeitwerts der Finanzinstrumente der Stufe 2 wurde ein Discounted-Cash-Flow-Verfahren verwendet. Der beizulegende Zeitwert der kurzfristigen Darlehensverbind- lichkeiten entspricht annähernd dem Buchwert, da die Verzin- sung den derzeit marktüblichen Zinsen entspricht. Zum 31.12.2009 wurde die Wandelschuldverschreibung mit Abschlä- gen von rund 14 Prozent gehandelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderun- gen und Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen und Joint Ventures sowie der übrigen Finanzinstrumente entsprechen auf- grund ihrer kurzfristigen Fälligkeiten annähernd den Buchwerten. Marktrisiken Unter Marktrisiken werden die Risiken aus Wechselkurs- und Zinsschwankungen sowie sonstige Risiken aus der Verände- rungen einer Preisbasis verstanden. Währungsrisiko Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung ist die Constantin Medien-Gruppe im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätig- keit Währungsrisiken ausgesetzt. Dies vor allem gegenüber dem US-Dollar und durch die Tochtergesellschaften mit funk- tionaler Währung Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Wechselkursschwankungen können zu unerwünschten und un- vorhersehbaren Ergebnis- und Cash-Flow-Volatilitäten führen. Jede Tochtergesellschaft ist Risiken im Zusammenhang mit Wechselkursänderungen ausgesetzt, wenn sie Geschäfte mit in- ternationalen Vertragspartnern abschließt und daraus in der Zu- kunft Zahlungsströme entstehen, die nicht der funktionalen Währung der jeweiligen Tochter entsprechen. Die Constantin Medien-Gruppe geht keine Geschäftstätigkeiten in Währungen ein, die eine überdurchschnittliche Volatilität aufweisen oder anderweitig als besonders risikoreich eingestuft werden müs- sen. Bei wesentlichen Transaktionen, insbesondere in US-Dol- lar, versucht der Konzern das Währungsrisiko durch den Einsatz von geeigneten derivativen und nicht-derivativen Finanzinstru- menten zu minimieren. Die derivativen Finanzinstrumente wer- den mit Kreditinstituten abgeschlossen. Die Finanzinstrumente stehen überwiegend in Beziehung zu zukünftigen Fremdwäh- rungszahlungsströmen für Filmprojekte. Im Konzern wird dabei grundsätzlich darauf geachtet, dass der Betrag des Sicherungs- geschäfts den Betrag des Grundgeschäfts nicht übersteigt. Im laufenden Geschäftsjahr ist die Constantin Film-Gruppe eine Reihe von Devisentermingeschäften zu Sicherungszwecken eingegangen, von denen einige zum Stichtag noch offen sind. Diese werden im Rahmen von IAS 39 als Fair Value Hedges bilanziert. Sie betreffen noch schwebende Rechteeinkäufe in US-Dollar. Der Nominalbetrag aller offenen EUR/USD Termingeschäfte beläuft sich auf 6.740 TEUR (Vj. 3.563 TEUR). Die gesamte Marktpreisbewertung dieser Geschäfte ergibt einen Verlust von

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