Report-Investor: Daimler AG - Geschäftsbericht 2009

Corporate Governance | Bericht des Prüfungsausschusses | 155 empfahl dem Aufsichtsrat nach intensiver Prüfung und Erörte- rung der Unterlagen, die aufgestellten Abschlüsse zu billigen und sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verrechnung des Jahres- fehlbetrags der Daimler AG mit der Kapitalrücklage anzuschließen. Darüber hinaus befasste sich der Prüfungsausschuss in dieser Sitzung mit dem Entwurf der Tagesordnung zur Hauptversamm- lung 2010 und dem Jahresprüfplan der Internen Revision und genehmigte einen Katalog zulässiger Nicht-Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2010. Auch im Jahr 2009 führte der Ausschuss eine spezifische Selbst- evaluierung seiner Tätigkeit durch. Handlungsbedarf im Hinblick auf die Tätigkeiten des Ausschusses oder den Inhalt und Ablauf der Sitzungen ergab sich dabei nicht. Stuttgart, im März 2010 Der Prüfungsausschuss Dr. h.c. Bernhard Walter Vorsitzender Ein Schwerpunkt der Ausschusstätigkeit im Geschäftsjahr 2009 war die Behandlung des internen Kontrollsystems (Internal Con- trol over Financial Reporting) im Unternehmen gemäß Abschnitt 404 des Sarbanes-Oxley Acts. Darüber hinaus nahm der Aus- schuss den Jahrestätigkeitsbericht des Konzerndatenschutzbe- auftragten entgegen und informierte sich über das Treasury Risk-Management sowie den Status und das Management der Pensionsfonds. Ein weiterer Schwerpunkt der Prüfungsaus- schusstätigkeit im Geschäftsjahr 2009 war die Umsetzung der Corporate Governance Anforderungen des Bilanzrechtsmoder- nisierungsgesetzes (BilMoG). Darüber hinaus befasste sich der Prüfungsausschuss regelmäßig mit den Tätigkeitsberichten und Programmen der Internen Revision, mit dem Risikomanagement und der Risikoberichterstattung und den Berichten des Bereichs Corporate Compliance. Dabei wurden auch Fortschritte bei der weiteren Umsetzung und Weiterentwicklung interner Richtlinien und Verhaltenskodizes innerhalb des Compliance Systems disku- tiert. In diesem Zusammenhang bewertete der Prüfungsaus- schussvorsitzende im Februar 2009 beispielsweise die Angemes- senheit der jährlichen Compliance-Ziele für den Vorstand. Der Prüfungsausschuss wurde informiert, wie weit diese Ziele zum Halbjahresstand erreicht waren. Des Weiteren befasste sich der Prüfungsausschuss regelmäßig mit Beschwerden und Beanstandungen hinsichtlich der Rech- nungslegung, der Unternehmensreputation und der internen Kon- trollsysteme, die sich aus der vertraulichen und auf Wunsch anonymen Entgegennahme von Mitteilungen von Beschäftigten des Daimler-Konzerns oder anderen Hinweisgebern ergaben. Über Regelverstöße nach Sec. 302 Abs. 5 des Sarbanes-Oxley Acts wurde der Prüfungsausschuss gesondert informiert. Im März 2010 prüfte der Ausschuss im Beisein des Abschluss- prüfers im Rahmen von zwei Sitzungen den Jahresabschluss 2009, den Konzernabschluss 2009 und den für die Daimler AG und den Konzern zusammengefassten Lagebericht. Zur Vorbe- reitung standen den Prüfungsausschussmitgliedern wie allen Auf- sichtsratsmitgliedern umfangreiche Unterlagen teilweise im Entwurf zur Verfügung, u.a. der Geschäftsbericht, die Prüfungs- berichte der KPMG für den Jahresabschluss der Daimler AG und den Konzernabschluss nach IFRS, der zusammengefasste Lage- bericht für die Daimler AG und den Konzern sowie Entwürfe der Berichte des Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses und des Berichts nach Form 20-F. Die Prüfungsberichte und wesentli- che Vorgänge hinsichtlich der Rechnungslegung wurden gemein- sam mit dem Abschlussprüfer diskutiert. Der Prüfungsausschuss Bernhard Walter, Vorsitzender des Prüfungsausschusses

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