Konzernabschluss | Konzernanhang | 245 Umsatzerlöse und langfristige Vermögenswerte nach Regionen. Die Außenumsätze stellen sich wie folgt dar: Die langfristigen Vermögenswerte sind regional wie folgt aufgeteilt: 32. Kapitalmanagement Die Grundlage für das Kapitalmanagement im Daimler-Konzern stellen die »Net Assets« und der »Value Added« dar. Die Ermitt- lung der Konzern-Net-Assets erfolgt über die Vermögenswerte und die Schulden der Segmente nach IFRS. Die industriellen Seg- mente sind für die operativen Net Assets verantwortlich; ihnen werden sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zugerechnet, für die sie im operativen Geschäft die Verantwortung tragen. Die Steuerung des Segments Daimler Financial Services erfolgt, der branchenüblichen Vorgehens- weise im Bankengeschäft entsprechend, auf Basis des Eigenkapi- tals. Die Kapitalbindung des Konzerns beinhaltet zusätzlich die Vermögenswerte und Schulden aus Ertragsteuern sowie sonstige zentrale Posten und Eliminierungen. Die durchschnittlichen Net Assets des Jahres werden aus den durchschnittlichen Net Assets der Quartale berechnet. Diese ermitteln sich als Durchschnitt der Net Assets zu Beginn und zum Ende eines Quartals und stellen sich wie folgt dar: Die auf die durchschnittlichen Net Assets des Konzerns anfallen- den Kapitalkosten fließen in den »Value Added« ein. Der Value Added zeigt, in welchem Umfang der Konzern den Verzinsungs- anspruch seiner Kapitalgeber erwirtschaftet bzw. übertrifft und damit Wert schafft. Der Verzinsungsanspruch auf die Net Assets, und damit der Kapitalkostensatz, wird aus den Mindestrenditen abgeleitet, die Anleger für ihr investiertes Kapital erwarten. Bei der Ermittlung der Kapitalkosten des Konzerns werden die Kapitalkostensätze des Eigenkapitals sowie der Finanzierungs- verbindlichkeiten und Pensionsverpflichtungen des Industrie- geschäfts berücksichtigt; darüber hinaus werden die erwarteten Renditen der Liquidität und des Planvermögens der Pensions- fonds des Industriegeschäfts mit umgekehrten Vorzeichen einbe- zogen. Im Berichtsjahr lag der Kapitalkostensatz, der für die interne Kapitalsteuerung verwendet wird, bei 8% nach Steuern. Das Ziel des Kapitalmanagements ist die Optimierung der Kapitalkosten, die zum einen durch die in der operativen Verant- wortung der Segmente liegende Optimierung der Net Assets gewährleistet wird. Darüber hinaus wird die Kapitalstruktur, und damit einhergehend der Kapitalkostensatz, unter Berücksichti- gung gesetzlicher Regelungen kosten- und risikooptimal ausge- staltet. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Kapitalstruktur umfassen unter anderem auch die in den Jahren 2008 und 2007 durchgeführten Aktienrückkäufe (siehe Anmerkung 19). Daimler- Konzern Sonstige LänderAsien Sonstige amerikanische LänderUSAWesteuropa1 Deutschland 18.788 21.832 22.582 17.670 24.444 27.171 16.569 19.956 21.846 6.159 7.723 7.310 12.435 13.840 11.918 7.303 10.674 10.742 78.924 98.469 101.569 2009 2008 2007 1 ohne Deutschland in Millionen € 23.452 8.937 8.861 41.250 200720082009 19.542 11.819 8.129 39.490 21.426 10.759 8.687 40.872 in Millionen € Deutschland USA Übrige Länder 20082009 11.373 6.720 1.728 1.221 4.671 25.713 3.591 2.944 (470) 31.778 10.475 6.340 1.836 1.308 4.478 24.437 4.152 1.941 936 31.466 Mercedes-Benz Cars Daimler Trucks Mercedes-Benz Vans Daimler Buses Daimler Financial Services1 Net Assets der Segmente Beteiligungsbuchwerte von at equity bewerteten Finanzinvestitionen2 Vermögenswerte und Schulden aus Ertragsteuern3 Sonstige zentrale Posten und Eliminierungen3 Net Assets Daimler-Konzern 1 Eigenkapital 2 Soweit nicht den Segmenten zugeordnet. 3 Industriegeschäft in Millionen €
