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Report Investor: Daimler Benz AG - Geschäftsbericht 2010

Konzernabschluss | Konzernanhang | 215 Zur Berechnung der Pensionsaufwendungen wurden die folgenden gewichteten durchschnittlichen Faktoren verwendet: Abzinsungsfaktoren. Die Abzinsungsfaktoren für die inländi- schen und ausländischen Pensionspläne werden jährlich zum 31. Dezember auf Basis von erstrangigen, festverzinslichen Industrieanleihen fristen- und wertkongruent zu den Pensions- zahlungen bestimmt. Erwartete Erträge der Planvermögen. Die langfristig erwarteten Renditen der deutschen und der ausländischen Planvermögen werden aus den Asset-Allokationen der Planvermögen und den erwarteten Renditen der in den Portfolios enthaltenen Asset- Klassen abgeleitet. Vorübergehende Schwankungen in den Asset- Allokationen der Planvermögen führen nicht dazu, dass die lang- fristig erwarteten Renditen der Planvermögen angepasst werden. Zur Bestimmung der langfristig erwarteten Renditen werden von unseren Anlageausschüssen Renditeprognosen für die rele- vanten Kapitalmarktindizes von Banken und Vermögensver- waltern herangezogen. Der allokationsgewichtete Durchschnitt der Renditeprognosen dient als Ausgangspunkt für die Fest- legung der erwarteten Renditen der Vermögenswerte der einzel- nen Planvermögen. Darüber hinaus betrachtet Daimler die langfristigen, tatsächlichen Erträge der Planvermögen sowie historische Gesamtmarkt- renditen bei der Ermittlung der erwarteten Verzinsung, um auch den langfristigen Charakter der Planvermögen angemessen zu berücksichtigen. Gemeinschaftliche Pläne mehrerer Arbeitgeber. Daimler ist an einigen gemeinschaftlich gegründeten leistungsorientierten Pensionsplänen beteiligt, die von mehr als einem Arbeitgeber unterhalten werden. Diese Pläne werden im Konzernabschluss als beitragsorientierte Pensionspläne dargestellt, da die für eine Bilanzierung als leistungsorientierte Pensionspläne erforderlichen Informationen weder zeitgerecht noch in ausreichender Detail- lierung zur Verfügung stehen. Der Konzern hat keine Möglichkeiten einen beherrschenden Einfluss auf diese Pensionspläne aus- zuüben und die Treuhänder der Pläne haben keine gesetzlichen Informationspflichten gegenüber den beteiligten Arbeitgebern. Höhere Beitragszahlungen des Konzerns an einen dieser Pensions- pläne können insbesondere dann notwendig werden, wenn ein negativer Finanzierungsstatus eine bestimmte Grenze über- schreitet. Inländische Pensionspläne Ausländische Pensionspläne 2010 2009 2010 2009 in % Abzinsungsfaktoren 5,3 5,9 5,1 5,0 Erwartete langfristige Renditen auf die Planvermögen 5,5 6,5 7,0 7,2 Erwartete langfristige Lohn- und Gehaltssteigerungsraten1 – – 3,9 3,7 Erwartete Lebenshaltungskostensteigerungen 2 1,8 1,8 – – 1 Beim überwiegenden Anteil der inländischen Pläne sind erwartete langfristige Lohn- und Gehaltssteigerungsraten kein Bestandteil der Leistungsformel. 2 Beim überwiegenden Anteil der ausländischen Pläne sind erwartete Lebenshaltungskostensteigerungen kein Bestandteil der Leistungsformel.