02 Konzernabschluss Zusätzliche Anhangangaben 287 Zunächst wird erwartet, dass auf Basis vorläufiger Werte ein Gesamtkaufpreis von ungefähr 1,3 Mrd € für die verschiedenen zu erwerbenden Einheiten gezahlt wird. Daneben wurde mit den Eigentümern von Sal. Opp. S.C.A. vereinbart, dass sich der Kaufpreis in Abhängigkeit von der zukünftigen Entwicklung bestimmter Risikopositionen erhöhen kann. Die Allokation des Gesamtkaufpreises und die Bestimmung des Netto-Fair-Value der zum Zeitpunkt der Akquisition identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Even- tualverbindlichkeiten der Sal. Opp. Gruppe sind noch nicht abgeschlossen. Die Vermögensverwaltungsaktivitäten von Sal. Oppenheim werden zukünftig unter der etablierten Marke der traditionsreichen Privatbank – „Oppenheim“ und „Sal. Oppenheim“ – weitergeführt und ausgebaut, sodass Identität, Werte, Kultur und Servicequalität von Sal. Oppenheim gewahrt bleiben. Durch die Transaktion stärkt der Konzern seine Position im gehobenen Privatkundengeschäft, insbesondere in Deutschland. Der Erwerb von Sal. Oppenheim erfolgt im ersten Quartal 2010 und wird auf Basis verschiedener Ausfüh- rungsvereinbarungen umgesetzt, auf deren Grundlage der Konzern zum Jahresende 2009 gemäß der in IAS 28 gegebenen Definition über maßgeblichen Einfluss auf die Sal. Opp. Gruppe verfügte. Da bis zum 29. Januar 2010 alle wesentlichen rechtlichen und regulatorischen Genehmigungen erteilt wurden, ist der Erwerbszeitpunkt auf dieses Datum festgelegt worden. Die Sal. Opp. Gruppe wird daher im ersten Quar- tal 2010 in den Konzernabschluss der Deutschen Bank einbezogen. ABN AMRO. Im Dezember 2009 hat der Konzern mit ABN AMRO Bank N.V. („ABN AMRO“) eine abschlie- ßende Vereinbarung zur Übernahme von Teilen des niederländischen Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO unterzeichnet. Die Geschäftseinheiten, die den Gegenstand der Übernahme bilden, sind gegenüber der im Juli 2008 ursprünglich bekannt gegebenen Vereinbarung unverändert. Dazu gehört ein Filialnetz aus 15 ABN AMRO-Niederlassungen, darunter zwei Geschäftseinheiten für die Betreuung großer Firmenkunden sowie 13 Filialen für Mittelstandskunden in den Niederlanden. Darüber hinaus wird der Konzern im Rahmen der Transaktion die Hollandsche Bank Unie N.V. mit Sitz in Rotterdam sowie die Dutch IFN Finance B.V., die Factoringleistungen anbietet, übernehmen. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Sonstige im Jahr 2010 getätigte Unternehmenszusammenschlüsse Im Jahr 2010 getätigte Unternehmenszusammenschlüsse, die einzeln betrachtet nicht wesentlich waren, enthalten den sukzessiven Erwerb von weiteren 47,5 % der Anteile an einem bestehenden assoziierten Unternehmen auf den Philippinen. Dieser Erwerb führte zu einer Kontrollmehrheit von 95 % und der Konsoli- dierung des Unternehmens im ersten Quartal 2010. Der in bar entrichtete Gesamtkaufpreis von 6 Mio € wurde dem erworbenen Nettovermögen (einschließlich Verbindlichkeiten) in Höhe von 10 Mio € zugeordnet, sodass sich ein negativer Goodwill von 4 Mio € ergab. Dieser wird erfolgswirksam unter den Sonstigen Erträgen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des ersten Quartals 2010 ausgewiesen werden.
