05 Ergänzende Informationen Glossar 347 Broker/Brokerage Broker nehmen Wertpapieraufträge von Banken und privaten Investoren an und führen sie im Auftrag des Kunden aus. Für seine Tätigkeit (Brokerage) erhält der Broker üblicher- weise eine Provision. Buy-out Kauf (vollständig oder teilweise) eines Unternehmens beziehungsweise bestimmter Unternehmensaktivitäten. Cash Management Beinhaltet die Verwaltung von liquiden Mitteln in Dollar, Euro und sonstigen Währungen für Unternehmen und Finanzinstitute zur Optimierung von Finanztransaktionen. Clearing Die Übermittlung, Abstimmung und in bestimmten Fällen die Bestätigung von Zahlungsaufträgen. Collateralized Debt Obligations (CDOs) Asset-backed Securities, die mit Krediten, Schuldverschreibungen oder Derivaten besichert wurden. Commercial Mortgage-backed Securities (CMBS) Mortgage-backed Securities (MBS), die Kredite für gewerbliche Immobilien verbriefen. Credit Default Swap Ein Kreditderivat, welches Kredit- risiken im Zusammenhang mit Dar- lehen, Schuldverschreibungen oder anderen kreditbezogenen Wert- papieren absichert. Die besicherte Partei zahlt im Allgemeinen einen festen Coupon über eine festgelegte Periode und erhält nur dann eine Zahlung, wenn ein bestimmtes im Kreditvertrag definiertes Ereignis, beispielsweise ein Zahlungsausfall aufgrund der Insolvenz eines Kredit- nehmers, eintritt. Credit Linked Note Wertpapiere, die ein Kreditderivat, meist einen Credit Default Swap, enthalten. Custody Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren sowie zusätzliche Dienste im Wertpapierbereich. Derivate Finanzinstrumente, deren Bewertung sich überwiegend vom Preis, von den Preisschwankungen und den Preis- erwartungen der zugrunde liegenden Basisinstrumente (beispielsweise Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes) ableitet. Zu den Derivaten zählen insbesondere Swaps, Optionen und Futures. Durchschnittliches Active Equity Der Konzern berechnet das Active Equity, um besser mit seinen Wettbe- werbern vergleichbar zu sein. Das durchschnittliche Active Equity fließt in die Berechnung verschiedener Kenn- ziffern ein. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Messgröße nach IFRS. Bei einem Vergleich der Kennzahlen des Konzerns, die auf dem durchschnittlichen Active Equity basieren, mit denen anderer Unter- nehmen sollten stets auch Abwei- chungen bei der Berechnung dieser Kennzahlen berücksichtigt werden. Die Positionen, um die das durch- schnittliche den Deutsche Bank- Aktionären zurechenbare Eigenkapital bereinigt wird, sind die durchschnitt- lichen unrealisierten Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten und die durch- schnittlichen Fair-Value-Anpassungen von Cash Flow Hedges (beide Be- standteile nach darauf entfallenden Steuern). Gleiches gilt für die durch- schnittliche Dividendenzahlung, für die jedes Quartal eine Abgrenzung vor- genommen und die nach Zustimmung der Hauptversammlung einmal jährlich ausgezahlt wird. Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) Grundsätzlich: Kennziffer zur Ertrags- lage eines Unternehmens, die das Ergebnis (Jahresüberschuss) im Verhältnis zum eingesetzten Eigen- kapital darstellt. Hier: Ergebnis in Prozent des im Jahresdurchschnitt eingesetzten Eigenkapitals. Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durch- schnittlichen Active Equity) Prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern (annualisiert), das sich errechnet aus dem Ergebnis vor Steuern abzüglich von Minderheitsanteilen, am durchschnittlichen Active Equity. Equitymethode Bewertungsmethode für Beteiligungen an Unternehmen, auf die ein maßgeb- licher Einfluss ausgeübt werden kann. Anteilige Jahresüberschüsse/(-fehl- beträge) des Beteiligungsunter- nehmens erhöhen (vermindern) den Beteiligungsbuchwert und gehen in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein. Ausschüttungen/Dividenden vermin- dern den Beteiligungsbuchwert, ohne die Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu berühren. Ergebnis je Aktie Nach IFRS ermittelte Kennziffer, die den Gewinn, der den Aktionären der Gesellschaft zurechenbar ist, der durchschnittlichen Zahl an ausstehen- den Stammaktien gegenüberstellt. Neben der Kennziffer Ergebnis je Aktie ist zusätzlich ein verwässertes Ergeb- nis je Aktie auszuweisen, wenn sich aus der angenommenen Wandlung und Ausübung ausstehender Aktien- optionen, noch nicht unverfallbarer
