
werden nach Vorbereitung durch den Finanz und Prüfungs ausschuss im Gesamtaufsichtsrat und mit dem Wirtschafts prüfer erörtert, geprüft und gebilligt. Den Halbjahresfinanz bericht und die Quartalsfinanzberichte für das erste und dritte Quartal erörtert der Vorstand mit dem Finanz und Prüfungsausschuss vor der Veröffentlichung. Der Halbjahres finanzbericht wird einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Hauptversammlung 2010 wählte, dem Vorschlag des Aufsichtsrats folgend, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungs gesellschaft mit Sitz in Berlin (KPMG) als Abschlussprüfer für den Jahres und Konzernabschluss 2010 und für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts im Geschäftsjahr 2010. Der Vorschlag des Aufsichtsrats stützte sich auf die Empfehlung des Finanz und Prüfungsaus schusses. Vor der Wahl von KPMG hat der Finanz und Prüfungsausschuss die erforderliche Unabhängigkeits erklärung eingeholt. Demzufolge bestehen keine persön lichen, geschäftlichen, finanziellen oder sonstigen Bezie hungen zwischen dem Prüfer und seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits, die Zweifel an der Unabhängigkeit begründen können. Der Finanz und Prü fungsausschuss hat während des Geschäftsjahres 2010 überwacht, dass diese Unabhängigkeit weiterhin besteht. Im Geschäftsjahr 2010 hat der Finanz und Prüfungsaus schuss zudem den Rechnungslegungsprozess überwacht. Über seine Arbeit und Erkenntnisse sind Aufsichtsrat und Vorstand zeitnah unterrichtet worden. Wesentliche Feststellungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ergeben. Die Deutsche Börse AG hat umfassende Risikomanage mentsysteme eingeführt, die ständig weiterentwickelt und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Diese werden im Risikobericht, der Teil des Konzernlageberichts ist, aus führlich dargestellt. Entsprechendes gilt für das interne Kontrollsystem, die Compliance und die interne Revision. Angaben zu Prüfungsleistungen und Prüfungshonorare der Abschlussprüfer werden in Erläuterung 8 des Konzern anhangs gemacht. Anreizprogramme für leitende Angestellte und Mitarbeiter Im Folgenden werden – einer Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex folgend – Aktienoptions programme und ähnliche wertpapierbasierte Anreizsysteme für leitende Angestellte und Mitarbeiter dargestellt. Die Deutsche Börse AG hat Anreizprogramme aufgelegt, durch die teilnahmeberechtigte Mitarbeiter der Gruppe Deutsche Börse am Unternehmenserfolg teilhaben können. Ob und in welchem Umfang diese Programme zum Tragen kommen, hängt von der allgemeinen Geschäfts entwicklung ab. Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (Group Share Plan, GSP) Der Vorstand der Deutsche Börse AG hat entschieden, im Geschäftsjahr 2010 keinen Group Share Plan für Mitarbeiter der Gruppe Deutsche Börse aufzulegen. Infor mationen zu GSPs vergangener Geschäftsjahre finden sich in diesem Geschäftsbericht in Erläuterung 45 des Konzernanhangs sowie in den Corporate Governance Berichten der entsprechenden Geschäftsjahre. Aktientantiemeprogramm (ATP) Leitende Angestellte der Deutsche Börse AG, die Geschäfts führungen der Tochterunternehmen sowie deren leitende Mitarbeiter erhalten als Bestandteil ihrer Gesamtvergütung eine variable Vergütung. Die variable Vergütung wird unter Berücksichtigung des Unternehmenserfolges sowie der individuellen Leistung festgelegt. Einen Teil der variablen Vergütung erhalten die leitenden Mitarbeiter im Rahmen Corporate GovernanceBericht 55