Report-Investor: Deutsche EuroShop AG - Geschäftsbericht 2009

GLOSSAR Ankermieter Auch „Magnetbetreiber“. Der Mieter, mit dem andere Mieter ange- zogen werden sollen. Mit seiner hohen Kundenfrequenz sorgt er für eine Belebung des gesamten Shoppingcenters. Die kleine- ren Mieter, die sich um den Magnetmieter herum ansiedeln, profitieren von der hohen Kundenfrequenz des größeren. Die sinnvolle Struktur eines Centers hinsichtlich räumli- cher Anordnung der Läden und Zusammen- stellung des angebotenen Sortiments trägt entscheidend zu seinem Erfolg bei. Anzeigenäquivalenzwert Kennzahl, um einen redaktionellen Beitrag monetär zu erfassen. Grundlage hierfür ist der Anzei- genpreis des jeweiligen Mediums. Asset-Klasse Einteilung des Kapital- und Immobilienmarkts in unterschiedliche Anlagesegmente. Bruttoinlandsprodukt (BIP) Wert aller Güter und Dienstleistungen, die im Inland einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwirtschaftet, das heißt gegen Entgelt hergestellt bzw. erbracht werden. Cashflow per Share (CFPS) Englische Bezeichnung für: Liquiditätsüberschuss je Aktie. Er berechnet sich folgendermaßen: Cashflow dividiert durch die ausgegebenen Aktien einer Gesellschaft. Der Cashflow je Aktie dient als Grundlage zur Berechnung des Kurs-Cashflow-Verhältnisses (KCV). Corporate Governance Regeln guter und wertorientierter Unternehmensführung. Ziel ist die Kontrolle des Unternehmens- managements bzw. die Schaffung von Mechanismen, mit denen Führungskräfte angehalten werden, im Interesse der Aktio- näre zu handeln. Coverage Abdeckung einer börsennotier- ten Aktiengesellschaft mit Studien und Ana- lysen von Banken und Finanzanalysten. DAX Wichtigster deutscher Aktienindex. Er wird von der Deutsche Börse AG aus den Aktienkursen der 30 nach Marktkapitalisie- rung und Börsenumsatz größten deutschen Unternehmen ermittelt, die im Prime Stan- dard notiert sind. Discounted-Cashflow-Modell (DCF) Methode zur Bewertung von Unterneh- men, bei dem die zukünftigen Zahlungs- überschüsse bestimmt und auf den Bewer- tungsstichtag abdiskontiert werden. Dividende Anteil am ausgeschütteten Bilanzgewinn einer Gesellschaft, der dem Aktionär entsprechend der von ihm gehal- tenen Zahl von Aktien zusteht. Earnings per Share (EPS) Englische Bezeichnung für „Ergebnis je Aktie“. EBIT Earnings before Interest and Taxes. Ergebnis vor Zinsen und Steuern. EBT Earnings before Taxes. Ergebnis vor Steuern. E-Commerce Unmittelbare Handels- oder Dienstleistungsbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer über das Internet. EPRA European Public Real Estate Asso- ciation. Die EPRA ist eine Organisation mit Sitz in Amsterdam, die die Interessen der großen europäischen Immobilien-Aktienge- sellschaften in der Öffentlichkeit vertritt und die Entwicklung und Marktpräsenz dieser unterstützt. Der gleichnamige und interna- tional anerkannte EPRA-Index beschreibt die Performance der größten europäischen und nordamerikanischen börsennotierten Immobiliengesellschaften. Fair Value Ein nach IFRS hypothetischer Marktpreis unter idealisierten Bedingungen, zu dem ein Vermögenswert zwischen sach- verständigen, vertragswilligen und vonein- ander unabhängigen Geschäftspartnern getauscht oder eine Verpflichtung beglichen werden kann. FERI-Rating Kurzform für FERI Immo- bilien Rating. Ein wissenschaftlich basier- tes System zur Ermittlung eines nachhaltig erzielbaren Marktwerts (Kriterien: prognos- tizierte Nettoeinnahmen unter Berücksichti- gung von Standort- und Objektattraktivität) und eines Objekt-Ratings (Rendite-Risiko- Relation). Funds from Operations (FFO) Mittel- zufluss aus der operativen Tätigkeit. DES- Berechnung: Periodenüberschuss, bereinigt um das Bewertungsergebnis und die Auf- wendungen für latente Ertragsteuern. Grundkapital Das in der Satzung einer Aktiengesellschaft festgelegte Kapital. Die Satzung bestimmt auch, in wie viele Anteile das Grundkapital eingeteilt ist. In Höhe ihres Grundkapitals gibt die Gesellschaft Aktien aus. Service | 146

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