Report-Investor: DOUGLAS HOLDING AG - Geschäftsbericht 2008 2009

Zinssicherungsinstrumente 30.09.2009 30.09.2008 Fair Values Fair Values in Mio € Bezugs- betrag Finanzielle Vermögens- werte Finanzielle Verbindlich- keiten Bezugs- betrag Finanzielle Vermögens- werte Finanzielle Verbindlich- keiten Zinsswaps 31,0 0,0 2,0 74,9 0,2 0,1 davon innerhalb Cash Flow Hedges 31,0 0,0 2,0 34,0 0,2 0,0 davon nicht in einer Hedge-Beziehung 0,0 0,0 0,0 40,9 0,0 0,1 Um das Zinsänderungsrisiko zu quantifizieren, wurde entsprechend IFRS 7 eine Sensitivitätsana- lyse durchgeführt. Im Rahmen dieser Analyse werden Auswirkungen von Marktzinssatzänderungen auf Zinsaufwendungen und Zinserträge aufgezeigt. Dieser Sensitivitätsanalyse liegen folgende Prä- missen zugrunde: Originäre Finanzinstrumente mit fester Verzinsung unterliegen nur dann einem Zinsänderungsrisiko, das sich auf die Gewinn- und Verlustrechnung oder das Eigenkapital auswirkt, wenn sie zum Fair Value bewertet werden. Werden diese Finanzinstrumente mit ihren Anschaffungs- kosten bewertet, unterliegen sie keinem Risiko aus Marktzinssatzänderungen. Variabel verzinsliche Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich dem Marktzinssatzrisiko, wenn sie nicht als Grundge- schäft im Rahmen eines Cash Flow Hedges designiert sind. Eine relative Erhöhung des durchschnittlichen Zinssatzes um 5 Prozent hat eine Erhöhung des Zinsaufwandes für variable verzinsliche Verbindlichkeiten in Höhe von 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro) zur Folge. Eine Senkung des Zinssatzes in gleicher Höhe bewirkt einen gegen- läufigen Effekt in Höhe von 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Im Vorjahr ergab sich gegenläufig dazu ein Effekt von 0,1 Millionen Euro aus Zinssicherungsinstrumenten, die nicht in einem Hedging Zusammenhang standen. Zum Bilanzstichtag gab es im DOUGLAS-Konzern keine solchen Sicherungsinstrumente mehr. Aus der Bewertung von Finanzinstrumenten, die in einer Sicherungsbeziehung stehen und daher entsprechend den Vorschriften zum Hedge Accounting nach IAS 39 bilanziert werden, ergibt sich bei einer Zinssatzerhöhung von 50 Basispunkten eine Veränderung des Eigenkapitals in Höhe von 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: 0,9 Millionen Euro). Bei einer entsprechenden Reduzierung des Zinssatzes würde sich das Eigenkapital um -0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,0 Millionen Euro) verändern. Währungsrisiken Die operativen Gesellschaften des DOUGLAS-Konzerns wickeln ihre Aktivitäten überwiegend in der jeweiligen funktionalen Währung ab. Deshalb wird das Währungsrisiko innerhalb des DOUGLAS- Konzerns als gering eingestuft, da im Geschäftsjahr 2008/09 rund 89 Prozent der Konzernumsätze in Euro erwirtschaftet wurden und die Wareneinkäufe fast ausschließlich in Euro erfolgten. Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in ausländischer Währung in Konzernwährung zur Erstellung des Konzernabschlusses beeinflussen das Währungsrisiko nicht. Zur Absicherung der verbleibenden Währungsrisiken überprüft das Finanzmanagement der DOUGLAS HOLDING AG regelmäßig die Währungspositionen des DOUGLAS-Konzerns und analy- siert die Vor- und Nachteile des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten. Im Geschäftsjahr 2008/09 waren keine Sicherungsmaßnahmen im Einsatz. Im Finanzbereich re- sultieren Fremdwährungsrisiken aus Darlehen in Fremdwährung (Schweizer Franken), die aufgrund der Höhe der zum Bilanzstichtag aufgenommenen Fremdwährungsdarlehen als gering eingestuft werden. Entsprechend den Vorschriften des IFRS 7 wurde für die Fremdwährungsrisiken eine Sensitivi- tätsanalyse durchgeführt. Im Rahmen dieser Analyse werden die Effekte aus Fremdwährungsposten, die gemäß IAS 21 erfolgswirksam zum Stichtagskurs bewertet werden, einbezogen. In den Fällen, in denen die Fremdwährungspositionen Eigenkapitalcharakter haben, werden die Fremdwährungsdif- ferenzen erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse der Währungsrisiken wurden die Auswirkungen von Wechsel- kursschwankungen auf Finanzinstrumente, die auf Fremdwährung lauten und nicht als Grundgeschäf- te im Rahmen von Fremdwährungssicherungsgeschäften designiert sind, ermittelt. Ingesamt ergibt sich dabei für den DOUGLAS-Konzern bei einer Aufwertung des Euro um 5 Prozent ein saldiertes Risiko in Höhe von 0,7 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Millionen Euro) sowie bei einer Abwertung des Euro um | 145| KonzernabschlussKonzernanhang

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