Christ möchte seinen Kunden als „Stilschmiede“ Spaß und Freude an Schmuck und Uhren vermitteln. Was bedeutet das für Sie? Wir greifen aktuelle Design- und Modethemen auf, spüren Trends auf und integrieren diese schnellstmöglich in unser Sortiment. Das ist unser Verständnis von Stil- schmiede. Sie sind bei Christ am Flughafen tätig. Was ist das Besondere an diesem Standort? Der Flughafen hat sein ganz eigenes Flair und ist ein Standort, der sich ständig weiterentwickelt. Wir haben 365 Tage im Jahr von 7 bis 22.30 Uhr geöffnet. Unser Juweliergeschäft befindet sich im Transit, das heißt, dem nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Unsere Kunden sind also überwiegend internationale Passagiere. Dementsprechend sind Fremdsprachen- kenntnisse ganz wichtig. Darüber hinaus ist unsere große Markenvielfalt eine Besonderheit. Wir bieten bei uns alles an – von der Fashionuhr bis zur hochwertigen Manufakturuhr. Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß? Ich liebe die Abwechslung in meinem Job. Vor allem aber faszinieren mich die persönlichen Geschichten der Kun- den, die sie zum Kauf bewegen. Mir bedeutet es sehr viel, für jeden das Richtige zu finden. Das ist es, was jedes Verkaufsgespräch so einzigartig macht. Darüber hinaus ist es mir eine Herzensangelegenheit, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden und moti- viert sind und wir uns gemeinsam über tolle Umsätze freuen können. Stellen Sie Besonderheiten im Kaufverhalten der internationalen Kundschaft fest? Jede Nation hat ihre ganz eigene Kultur und Mentalität. Die Herausforderung ist, dies auch im Kundengespräch zu berücksichtigen. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl. Was ist zur Zeit der Renner bei Ihren Kunden? Bei unserer asiatischen Kundschaft sind derzeit vor allem limitierte Uhren sehr gefragt. Aber auch unsere Christ- Mechanikuhren mit der hochwertigen Optik und dem guten Preis/Leistungs-Verhältnis kommen gut an. Miriam Ascanio Filialleiterin Frankfurt Flughafen, Terminal 2 Für Christ ist die Nachwuchsförderung eine echte Herzensangelegenheit. So wurde im vergangenen Geschäftsjahr deutschlandweit die Zahl der Aus- zubildenden gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich erhöht. Die Ausbildungsquote liegt jetzt bei über elf Prozent. Da Christ seinen Führungsnach- wuchs gerne aus den eigenen Reihen besetzt, zeigt der Juwelier auch nach der Ausbildung attraktive Karrierewege auf. Viele ehemalige Auszubildende sind heute im Unternehmen in leitender Funktion beschäftigt. Auch im Geschäftsjahr 2009/10 will Christ weiter wachsen. Geplant sind bis zu zehn Neueröffnungen – darunter im Frühjahr in Dresden und am Frank- furter Flughafen, wo Christ dann schon mit fünf Geschäften vertreten sein wird. Einen Höhepunkt unter den Neueröffnungen markierte gleich zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres die Eröffnung des Christ-Juweliergeschäftes im futuristisch an- mutenden Einkaufszentrum „Loop5“ im hessischen Weiterstadt. Zudem soll das Filialnetz durch zahl- reiche Modernisierungen und Flächenerweiterungen weiter aufgewertet werden. Im Sortimentsbereich baut Christ auch im kom- menden Geschäftsjahr seine Eigen- und Exklusiv- marken aus. Darüber hinaus sollen die Kompetenz im Diamantbereich zunehmend gestärkt und weitere Potenziale im Trendmarkenbereich ausgeschöpft werden. In fast jedem Bereich des täglichen Lebens setzt sich der Trend zur Individualisierung von Pro- dukten durch. Auch im Schmucksegment ist das zu beobachten. Christ hat sich darauf eingestellt und wartet künftig – beispielsweise im Trauringbereich – mit einem Angebot an maßgeschneiderten Ringen auf. Mit seinen besonderen Stärken ist Christ gut auf- gestellt, um seinen Kunden als „Stilschmiede“ Spaß und Freude an Uhren und Schmuck zu vermitteln und zusammen mit dem guten Service im inten- siven Wettbewerbsumfeld weitere Marktanteile hin- zugewinnen zu können. | 85| GeschäftsbereicheSchmuck
