Report-Investor: E.ON AG - Geschäftsbericht - 1 - 2009

2 Brief des Vorstandsvorsitzenden das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 wird als der Höhepunkt der Wirtschafts- krise in Erinnerung bleiben. Die Rezession hat auch unser Geschäft beein- trächtigt, denn als Folge der schwachen Konjunktur ging auch der Energie- verbrauch zum Teil deutlich zurück. Dennoch haben wir – wie versprochen und mehrfach bekräftigt – auch 2009 Kurs gehalten. Das Adjusted EBIT des Geschäftsjahres 2009 lag mit 9,6 Mrd € auf dem hohen Vorjahresniveau. Unsere Erwartung hinsichtlich des bereinigten Konzernüberschusses konnten wir im Laufe des Jahres leicht nach oben korrigieren. Diese Prog- nose hat sich bestätigt, wir liegen mit 5,3 Mrd € nur um 5 Prozent unter dem hohen Vorjahresergebnis. Für das Geschäftsjahr 2009 konnten wir daher der Hauptversammlung die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Bardividende in Höhe von 1,50 € je Aktie vorschlagen. Die Aus- zahlungsquote vom bereinigten Konzernüberschuss liegt damit bei 54 Prozent, wir halten also auch bei unserer Dividendenpolitik unseren bisherigen Kurs bei, 50 bis 60 Prozent des bereinigten Konzernüberschusses auszuschütten. Dieses gute Ergebnis haben wir vor allem erreicht, weil wir bereits vor der Finanz- und Wirtschaftskrise durch unser konzernweites Programm „PerformtoWin“ begonnen haben, die Effizienz des Unternehmens zu stei- gern. Bis 2011 werden wir ein Potenzial von jährlich 1,5 Mrd € mobilisieren, die ersten umgesetzten Maßnahmen tragen schon jetzt zum Ergebnis bei. Neben Effizienzsteigerungen setzen wir auf Investitionen in langfristiges Wachstum und die Optimierung unseres Portfolios, um E.ON in schwierigen Zeiten auf Erfolgskurs zu halten. Mit der Abgabe des Höchstspannungsnetzes und von rund 5.000 Megawatt Stromkapazitäten in Deutschland haben wir 2009 unsere Verpflichtungen gegenüber der EU-Kommission weitgehend umgesetzt. Darüber hinaus konnten wir einen Großteil der Thüga zu einem attraktiven Preis abgeben, die davon ausgenommenen Beteiligungen der Thüga werden wir separat veräußern. Durch diese Transaktionen haben wir unsere Position in Deutschland auf allen Wertschöpfungsstufen signifikant reduziert, dem Wettbewerb wichtige Impulse gegeben und zugleich neue Positionen in Europa aufgebaut.

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