2 investitionen werden wir weiterhin die Voraussetzungen für das Unternehmen schaffen, um am künftigen Wachstum des Luft- verkehrmarktes teilzuhaben und die hiermit verbundenen erlös- potenziale zu realisieren. Ziel der ebene „investitionen realisieren“ ist in diesem Zusam- menhang der sorgsame und verantwortungsvolle Umgang mit unseren für die investitionen zur Verfügung stehenden ressour- cen. Zum einen gilt es für uns, die zentralen und strategischen investitionsprojekte frist- und budgetgerecht umzusetzen, zum anderen müssen wir die investitionen stets unserem tatsächlichen bedarf anpassen. Wesentliche Priorität bei der Umsetzung der investitionstätigkeiten besitzt hierbei die realisierung der neuen Landebahn Nordwest, die die dringend benötigte erweiterung der slotkapazitäten mit sich bringt. bezüglich unserer Passagier- kapazität in den terminals besteht nach der inbetriebnahme des neuen flugsteigs A-Plus in 2012 und unseren bisherigen erweiterungsmaßnahmen noch Kapazität zur bedienung der künf- tig ansteigenden Passagierzahlen. Um den verantwortungsvol- len Umgang mit unseren ressourcen zu gewährleisten, haben wir die bislang ab 2013 geplante schrittweise inbetriebnahme des neuen terminal 3 im süden des flughafen-geländes zunächst um drei Jahre verschoben. Analog dieser investitionsentschei- dungen überprüfen wir sämtliche für das Unternehmen zu tref- fenden investitionsmaßnahmen regelmäßig auf ihre Wirtschaft- lichkeit und entscheiden über deren Umsetzung. WirtschaftlichKeit verbessern im rahmen unserer investitionstätigkeiten investieren wir derzeit rund eine Milliarde euro pro Jahr in die Modernisierung und Mit der Neuordnung im Vorstand zum 1. september 2009 hat der neue Vorstandsvorsitzende der fraport Ag, Dr. stefan schulte, die seit dem Jahr 2004 existierende Konzern-strategie, die Drei-säulen-strategie, angepasst und erweitert. Die bisherigen Unternehmensziele Wachstum am standort frankfurt, siche- rung des integrierten geschäftsmodells und Wachstum im exter- nen geschäft haben unverändert bestand und wurden um die aktuellen herausforderungen des Unternehmens, die soge- nannte „Agenda 2015“, erweitert. Auf den folgenden seiten erläutern die Vorstände die wesentlichen elemente dieser Agenda. agenda 2015 Die Agenda 2015 ist für unser Unternehmen die Zusammen- fassung der aktuellen und zukünftigen herausforderungen und bildet für uns den handlungsrahmen, durch den wir auch in Zukunft den erfolg des Unternehmens sichern und ausbauen wer- den. Die herausforderungen, die wir im rahmen der Agenda 2015 identifiziert haben, lassen sich in den folgenden Kernaspek- ten zusammenfassen: _investitionen realisieren, _Wirtschaftlichkeit verbessern, _Kundenzufriedenheit steigern, _Nachhaltigkeit sichern und _Wachstumschancen nutzen. investitionen realisieren bis zum Jahr 2015 wird die fraport Ag, gerechnet ab dem Jahr 2010, noch rund 4,5 Milliarden euro in die Modernisierung und den Ausbau des standorts frankfurt investieren. Mit diesen der fraport-vorstand und seine unternehmensstrategie
