Report-Investor: GEA Group Aktiengesellschaft - Geschäftsbericht 2009

59GEA Group Geschäftsbericht 2009 Finanzlage Die Bedeutung der Liquiditätssicherung sowie der zentralen Finanzierung ist durch die Krise an den Finanzmärkten im letzten Jahr weiter gestiegen; auch die GEA Group hat dieser Tatsache die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Die Finanzlage der GEA Group ist unverändert stabil. Der Konzern hat keinen kurzfristigen Refinanzierungsbedarf und verfügt auch für die zukünftige Unternehmensentwicklung über ausreichende Finan- zierungsspielräume. Forderungen LuL Vorräte Verbindlichkeiten LuL Erhaltene Anzahlungen Working Capital Working Capital Entwicklung* (in Mio. EUR) 1.232 742 574 87252831.03.2009 - = 1.059 645 517 65753030.09.2009 - = 1.105 680 541 69654830.06.2009 - = 1.064 566 523 48262531.12.2009 - = 1.347 711 553 79071431.12.2008 - = * Nur fortgeführte Geschäftsbereiche Die Finanzstrategie der GEA Group verfolgt das Ziel, nicht nur jederzeit die fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können, sondern darüber hinaus neben einer strate- gischen Kassenposition auch stets über ausreichende Liquiditätsreserven unter anderem in Form von Kreditlinien zu verfügen. Dabei ist die GEA Group Aktiengesellschaft als Holding zentral für das Finanzmanagement des GEA Group-Konzerns zuständig, um Finanzierungskosten weitest möglich zu minimieren, Größenvorteile zu nutzen, Zins- und Wechselkursrisiken bestmöglich abzusichern sowie die Einhaltung von Kreditauflagen zu gewährleisten. Das Finanzmanagement des Konzerns umfasst das Liquiditätsmanage- ment, die Konzernfinanzierung sowie das Management von Zins- und Währungsrisiken. Im vergangenen Geschäftsjahr hat das Finanzmanagement der GEA auch dazu beigetra- gen, dass die beiden Ratingagenturen Moody’s und Fitch die Bonität der GEA Group Aktiengesellschaft stabil mit dem Rating Baa3 bzw. BBB- eingestuft haben. Der Bereich Finanzen in der Holding steuert die Finanzierung und sichert die Liquidität des Konzerns. Dabei sind die Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit die wichtigste Liquiditätsquelle. Der konzerninterne Liquiditätsausgleich vermeidet weit- gehend externe Geldanlagen und -aufnahmen. Dazu hat die GEA Group Aktiengesellschaft in 13 Ländern Cash-Pooling-Kreise eingerichtet, um die Kontensalden der teilnehmenden Konzerngesellschaften täglich automatisch zu Gunsten oder zu Lasten eines Zielkontos der GEA Group Aktiengesellschaft auszugleichen. Ein darüber hinaus gehender Liquiditäts- bedarf wird grundsätzlich von der Holding aufgenommen bzw. überschüssige Liquidität von ihr angelegt. Lagebericht Geschäftsverlauf im Konzern

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