Konzernabschluss der gildemeister Aktiengesellschaft: Konzernanhang 129 konzernabschluss Die Aufwendungen für Unternehmenskommunikation, Messen und sonstige Werbe- aufwendungen sind planmäßig und im Zusammenhang mit Messeauftritten im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Die Reduktion der Ausgangsfrachten und Verpackungen gegenüber dem Vorjahr ist auf den gesunkenen Umsatz und die derzeit niedrigen Transportkosten zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich die gestiegene Anzahl der Maschinentransporte bis zum Kunden – bei Überseetransporten bis zum Empfangshafen – sowie die erhöhte Anzahl der verkauften Maschinen aus. In den sonstigen fremden Dienstleistungen sind Aufwendungen für Zeitarbeit und freie Mitarbeiter in Höhe von 7.507 t€ (Vorjahr: 26.229 t€) enthalten. Bereits zum Ende des ersten Halbjahres wurden sämtliche Beschäftigungsverhältnisse von Leiharbeit- nehmern beendet. Die Kurs- und Währungsverluste sind in Zusammenhang mit den Kurs- und Währungs- gewinnen in den sonstigen betrieblichen Erträgen zu sehen. Die Zuführungen zu Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Gewährleistungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Reduzierung der Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungsaufwendungen ergibt sich aus den vom Aufsichtsrat in Auftrag gegebenen Untersuchungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Im Vorjahr resultierten daraus Einmalauf- wendungen von insgesamt 5,2 mio € für externe Berater. Im Geschäftsjahr 2009 wurden für Vergütungen des Aufsichtsrates 894 t€ (Vorjahr: 614 t€) zurückgestellt; der Ausweis erfolgt unter den sonstigen fremden Dienstleistungen. Weitere Angaben zu den Aufsichtsratsvergütungen befinden sich im Lagebericht. Die individualisierte und ausführliche Darstellung der Aufsichtsratsvergütungen des Geschäftsjahres sind im Corporate Governance-Bericht auf den Seiten 52 ff. zu finden. Im gildemeister-Konzern sind Zinserträge und sonstige Erträge in Höhe von 3.702 t€ (Vorjahr: 2.671 t€) entstanden. In den sonstigen Erträgen sind Erträge aus Finanzanlagen von 518 t€ enthalten (Vorjahr: 0 t€). Davon resultieren 485 t€ aus der Dividendenaus- schüttung der Mori Seiki Co. Ltd.. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 23.621 t€ (Vorjahr: 29.913 t€) betreffen im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Finanzschulden des Konzerns. Die Reduzierung ergibt sich im Wesentlichen durch das sinkende Zinsniveau und die günstige Refinanzierung der Hoch- zinsanleihe durch die Schuldscheindarlehen Mitte 2008. In den Finanzaufwendungen ist in Höhe von 1.766 t€ (Vorjahr: 1.692 t€) der Zins- anteil aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen enthalten. In den sonstigen Finanzaufwendungen wird der Aufwand aus der planmäßigen Amortisation der Transaktionskosten ausgewiesen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme der syndizierten Kreditfazilität (674 t€; Vorjahr: 671 t€) und aus der Aufnahme der Schuldscheindarlehen (431 t€; Vorjahr: 13 t€) entstanden sind, sowie Einmalauf- wendungen in Höhe von 1.775 t€, die im Rahmen der Refinanzierung für die bestehenden Finanzierungsverträge angefallen sind. 13 finanzerträge 14 finanzaufwendungen
