Report-Investor: Hamburger Hafen und Logistik AG - Geschäftsbericht 2009

115hhla geschäftsbericht 2009 zum hochwasserschutz der hhla und der freien und hansestadt hamburg haben in den letzten Jahren jedoch zu einer deutlichen Verringerung dieses risikos geführt. für den fall des risikoeintritts gibt es umfangreiche Notfallprogramme der behörden und hafen- unternehmen, um mögliche schäden gering zu halten. Zudem sind die zu erwartenden Sachschadenansprüche Dritter über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt. Der hhla Konzern ist derzeit über den von ihm in Odessa, Ukraine, betriebenen con- tainer terminal sowie in Polen und anderen ländern Mittel- und Osteuropas betriebene bahnterminals im ausland aktiv. in einigen teilen dieser länder herrschen im Vergleich zu Westeuropa unterschiedliche rahmenbedingungen und eine geringe politische, volkswirt- schaftliche und rechtliche stabilität. aus diesem grund ist der hhla Konzern einer reihe von Faktoren ausgesetzt, die er nicht ohne Weiteres beeinflussen kann und die eine Aus- wirkung auf die geschäftstätigkeit in diesen ländern haben könnten. insbesondere kann nicht ausgeschlossen werden, dass die vom terminal in Odessa erwirtschafteten gewinne aus politischen oder rechtlichen gründen nicht oder nicht vollständig an die hhla ausge- schüttet werden können. Über die genannten risiken hinaus sind keine weiteren wesentlichen risiken erkennbar oder sie sind durch Versicherungen weitgehend abgedeckt. gesamtDarstellung Der risiKen unD chancen Die gesamtrisikoposition des hhla Konzerns wird im Wesentlichen durch die Unsicher- heiten aus der weiteren weltwirtschaftlichen entwicklung, den strategischen risiken und Marktrisiken bestimmt. Die identifizierten Risiken haben weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen exis- tenzbedrohenden charakter. auch für die Zukunft sind aus heutiger sicht keine risiken erkennbar, die den fortbestand der gesellschaft gefährden. Der Hamburger Hafen ist durch seine geografisch günstige Lage die maßgebliche in- ternationale Drehscheibe für den see- und landgebundenen containertransport nahe der deutschen Nordseeküste mit hervorragenden hinterlandanbindungen an die Volkswirtschaf- ten in Mittel- und Osteuropa sowie in den Ostseeraum. Daraus ergibt sich bei rechtzeitiger realisierung der geplanten fahrrinnenanpassung der elbe für die hhla die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsposition zu behaupten. Über den containerumschlag wird davon auch das Segment Intermodal profitieren. Die Verlagerung des Containerverkehrs vom Lkw auf die schiene könnte in der Zukunft durch neue umweltpolitische Maßnahmen forciert werden. Darüber hinaus prüft die hhla laufend, inwieweit sich ihr strategisch vorteilhafte ak- quisitions- oder Beteiligungsmöglichkeiten bieten. soweit keine protektionistischen entwicklungen dem Welthandel entgegenwirken, wird auch zukünftig die internationale arbeitsteilung bei der Produktion von Konsum- und investi- tionsgütern fortbestehen. Die einbindung des hamburger hafens in den globalen Warenaus- tausch verschafft der hhla die chance, unmittelbar von einer erholung der Weltwirtschaft zu profitieren. Experten sehen die Voraussetzungen hierfür aufgrund der entschlossenen reaktion der Politik und der Notenbanken, der fortschreitenden stabilisierung der finanz- märkte, der voraussichtlich wieder wachsenden Weltwirtschaft sowie der noch niedrigen Inflationsgefahr grundsätzlich als gegeben. risiKO- UND chaNceNbericht Konzernlagebericht

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download