Report-Investor: Hamburger Hafen und Logistik AG - Geschäftsbericht 2009

RessouRcenschonung Zukunft im Blick Die Geschichte des modernen Hamburger Hafens beginnt mit intel- ligentem Flächenrecycling: Der neue Sandtorhafen folgt dem ehemaligen Stadtgraben am südlichen Rand der Innenstadt. Der 1866 feierlich eröffnete Sandtorkai wird auf dem Gebiet der längst entfernten Befestigungsanlagen aus dem 17. Jahrhundert errichtet. Vielleicht spielt hierbei die Tradition als Stadtstaat mit immer schon begrenzten Flächenressourcen eine wichtige Rolle. Der Hamburger Hafen jedenfalls war von Beginn an ein „Stadthafen“ in direkter Nachbarschaft zum Stadtzentrum. Der Hafen der Hansezeit wie auch der Sandtorhafen und die Speicherstadt liegen nahe der Innenstadt. Umschlagnahe Logistik, intensive Flächennutzung und kurze Wege kenn- zeichnen den Bau der ersten modernen Kaianlagen im 19. Jahrhundert. Natürlich erforderte Hamburgs Aufstieg zum Welthafen im Industriezeit- alter mit seinen Werften, Seehafenindustrien und einem gewaltigen Aus- bau von Umschlaganlagen und Lagereinrichtungen ein ganz erhebliches Flächenwachstum. Es reichte über die Elbinseln hinaus auf die südliche Elbseite und dann Richtung Westen. Dennoch empfinden die Hamburger ihren Hafen zu Recht auch heute als „Stadthafen“. So schweift im Sommer vom Ausflugslokal „Strandperle“ am Elbstrand der Blick zum Burchardkai gegenüber. Der Ausblick vom „Altonaer Balkon“, einem Aussichtspunkt 27 Meter hoch über der Elbe, bietet sogar einen Rundblick über den gesamten Hamburger Hafen. Von dort oben ist auch der südliche Elbarm Köhlbrand

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download