Report-Investor: Hannover Rückversicherung AG - Geschäftsbericht 2009

205Hannover Rück-Konzerngeschäftsbericht 2009 GLOSSAR Surplus-Relief-Vertrag: Ein Vertrag, bei dem ein Rückver- sicherer ein (Teil-)Portefeuille eines Zedenten übernimmt, um dessen haftendes Kapital zu entlasten. Survival Ratio: Sie spiegelt das Verhältnis von Schadenre- serven zu bezahlten Schäden eines Vertrages oder meh- rerer Verträge in einem Bilanzjahr wider. Thesaurierung: Nichtausschüttung der Gewinne einer Unternehmung, mit der Folge einer gegenüber ausge- schütteten Gewinnen unterschiedlichen steuerlichen Be- handlung. Underwriting: Die Prüfung und Einschätzung von (Rück-) Versicherungsrisiken zur Festsetzung einer angemesse- nen Prämie für das jeweilige Risiko. Der Zweck des Un- derwritings besteht darin, das Versicherungsrisiko so zu streuen, dass es einerseits für den (Rück-)Versicherten recht und billig, andererseits für den (Rück-)Versicherer profitabel ist. US GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles): International anerkannte US-Rechnungsle- gungsvorschriften. Nicht alle Vorschriften, die in ihrer Summe die US GAAP darstellen, sind kodifiziert. Es zäh- len dazu neben den verbindlichen Regelungen der FASB ASC z. B. auch übliche Bilanzierungspraktiken ein- zelner Branchen. Variable Interest Entity: Nicht an eine bestimmte Rechts- form gebundene Gesellschaft, für die das herkömmliche Konsolidierungskonzept basierend auf Stimmrechten nicht ausreicht, um zu bestimmen, wer die Kontrolle aus- übt, bzw. in der die Eigenkapitalgeber an den ökonomi- schen Risiken und Erfolgen nicht beteiligt sind. Die Defi- nition ist weiter gefasst als der ursprünglich verwendete Begriff Special Purpose Entity (SPE). Verbriefungsinstrumente: Innovative Instrumente zur Übertragung von Rückversicherungsgeschäft in die Kapi- talmärkte mit dem Ziel einer Refinanzierung oder Platzie- rung von Versicherungsrisiken. Versicherungstechnisches Ergebnis: Saldo aus Erträgen und Aufwendungen, die dem Versicherungsgeschäft zu- geordnet und in der versicherungstechnischen Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Vertragsrückversicherung: Vgl. Obligatorische Rück- versicherung Volatilität: Schwankungsmaß der Variabilität von Wert- papierkursen, Zinssätzen und Devisen. Allgemein üblich ist die Messung der Volatilität eines Wertpapierkurses durch die Berechnung der Standardabweichungen rela- tiver Kursdifferenzen. Wahrscheinlichkeitsniveau: Vgl. Konfidenzniveau xRoCA: vgl. Excess Return on Capital Allocated Zedent: Erst- oder Rückversicherer, der Anteile der von ihm versicherten oder rückversicherten Risiken gegen eine Prämie an einen Rückversicherer abgibt (auch: ze- diert). Zession: Abtretung eines Risikos durch den Erstversi- cherer an den Rückversicherer.

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