Report-Investor: Hannover Rückversicherung AG - Geschäftsbericht 2009

75Hannover Rück-Konzerngeschäftsbericht 2009 gleich zum Anfang des Berichtsjahres um 127,7 Mio. EUR auf 241,6 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultiert insbeson- dere aus dem Rückgang des risikofreien Zinses und der Kreditrisikozuschläge für Unternehmensrisiken, sodass sich der positive Saldo aus unrealisierten Gewinnen und Verlusten unserer jederzeit veräußerbaren festverzinsli- chen Wertpapiere weiter ausgebaut hat. Die Rücklage aus der Währungsumrechnung verbesser- te sich leicht infolge von Wechselkursentwicklungen von Fremdwährungen gegenüber dem Euro im Berichtsjahr um 23,5 Mio. EUR auf –224,1 Mio. EUR. Der Anstieg der Währungsumrechnungsrücklage resultiert insbesondere aus der Aufwertung des australischen Dollars (AUD) so- wie des südafrikanischen Rands (ZAR). Der Anteil Konzernfremder am Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2009 um 40,7 Mio. EUR auf 542,1 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem im Berichtsjahr erzielten, anderen Gesellschaftern zuste- henden Ergebnis in Höhe von 40,3 Mio. EUR. liquidität und finanzierung Liquidität generieren wir vornehmlich aus unserem ope- rativen Rückversicherungsgeschäft, der Kapitalanlage und aus Finanzierungsmaßnahmen. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen und eine liquide Investitionsstruk- tur stellen wir sicher, dass die Hannover Rück jederzeit in der Lage ist, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Der Zahlungsmittelfluss der Hannover Rück wird in der Konzern-Kapitalflussrechnung auf Seite 103 ff. darge- stellt. FINANZLAGE laGeBeRICht tion“ (IVC). Dieses Konzept sowie die Zielsetzungen und Grundsätze, nach denen wir unsere Unternehmenssteue- rung und das Kapitalmanagement betreiben, beschreiben wir in unseren Ausführungen zur wertorientierten Steue- rung auf Seite 68 ff. dieses Berichts, auf die wir verweisen. Hinsichtlich ihres Kapitals erfüllt die Hannover Rück die Erwartungen der den Konzern beurteilenden Ratingagen- turen im Hinblick auf das von uns angestrebte Rating. Da- rüber hinaus unterliegen einzelne Konzerngesellschaften nationalen Kapital- und Solvabilitätsanforderungen. Alle Konzerngesellschaften haben im Berichtsjahr die jeweils für sie geltenden lokalen Mindestkapitalanforderungen erfüllt. Durch das Mutterunternehmen wird sicherge- stellt, dass die lokalen Mindestkapitalanforderungen der Tochtergesellschaften entsprechend den jeweiligen behördlichen Anforderungen der Versicherungsaufsicht stets erfüllt werden. Angesichts des überaus positiven Ergebnisses entwickelte sich das Eigenkapital des Hannover Rück-Konzerns sehr erfreulich. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2008 erhöhte es sich im Berichtsjahr um 922,5 Mio. EUR auf 4,3 Mrd. EUR. Bereinigt um die Anteile anderer Gesell- schafter ergab sich eine Erhöhung um 881,9 Mio. EUR auf 3,7 Mrd. EUR. Entsprechend stieg auch der Buchwert je Aktie um 31,2 % auf 30,78 EUR. Die Veränderungen des Eigenkapitals sind wesentlich durch folgende Entwicklun- gen geprägt: Das Konzernergebnis 2009, das auf die Anteilseigner des Hannover Rück Konzerns entfällt, stieg auf 731,2 Mio. EUR (–127,0 Mio. EUR). Der positive Saldo aus unrealisierten Kursgewinnen und -verlusten aus den Kapitalanlagen erhöhte sich im Ver- entwicklung des haftenden Kapitals in Mio. EUR 2005 2006 2007 2008 2009 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 2.601 541 471 967 2.898 609 474 898 3.349 573 476 897 2.830 501 479 898 3.712 542 480 885 4.580 4.878 5.295 4.708 5.619 Eigenkapital Hybridkapital, unbefristet Minderheitskapital Hybridkapital, befristet entwicklung des Konzern-eigenkapitals in Mio. EUR 2005 2006 2007 2008 2009 5 4 3 2 1 0 3.141.5 3.506.5 3.921.9 3.331.5 4.254.0 Anteile anderer Gesellschafter Konzernergebnis Gewinnrücklage ohne Konzernergebnis Kumulierte, nicht wirksame Eigenkapitalanteile Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

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