
Entstehung der Wertschöpfung 2010 2009 angepasst in Mio. EUR in % in Mio. EUR in % Umsatzerlöse 20.159,3 97,0 18.166,1 98,6 Bestandsveränderung der Erzeugnisse 154,3 0,7 32,2 0,2 Sonstige betriebliche Erträge 478,8 2,3 225,1 1,2 Unternehmensleistung 20.792,4 100,0 18.423,4 100,0 Materialaufwand –13.764,0 66,2 –12.562,5 68,2 Sonstige betriebliche Aufwen- dungen –1.553,7 7,5 –1.333,1 7,2 Andere Finanzaufwendungen –15,7 0,1 –39,2 0,2 Vorleistungen –15.333,4 73,7 –13.934,8 75,6 Finanzerträge 77,5 0,4 79,9 0,4 Beteiligungsergebnis 222,7 1,1 226,2 1,2 Bruttowertschöpfung 5.759,2 27,7 4.794,7 26,0 Abschreibungen –678,5 3,3 –501,4 2,7 Nettowertschöpfung 5.080,7 24,4 4.293,3 23,3 Verwendung der Wertschöpfung 2010 2009 angepasst in Mio. EUR in % in Mio. EUR in % An Mitarbeiter 4.078,4 80,3 3.508,6 81,7 An Kreditgeber 245,8 4,8 187,8 4,4 An andere Gesellschafter 258,2 5,1 212,9 5,0 An Aktionäre* 147,1 2,9 96,7 2,3 An die öffentliche Hand 210,3 4,1 192,3 4,5 An Unternehmen 140,9 2,8 95,0 2,2 Nettowertschöpfung 5.080,7 100,0 4.293,3 100,0 Wertschöpfung • Nettowertschöpfung deutlich gestiegen • Anteil der Vorleistungen auf niedrigem Niveau • Mitarbeiter bilden weiterhin den Schwerpunkt der Verteilung • Erhöhte Partizipation der Aktionäre Im Geschäftsjahr 2010 hat HOCHTIEF die Wertschöp- fung wiederum deutlich steigern können. Die Netto- wertschöpfung nimmt gegenüber dem Vorjahr um 787,4 Mio. Euro auf insgesamt 5.080,7 Mio. Euro zu. Dies entspricht einem Wachstum von 18,3 Prozent. Entstehung Der Anteil der Nettowertschöpfung an der Unterneh- mensleistung erhöht sich um 1,1 Prozentpunkte auf 24,4 Prozent. Das Wachstum der Wertschöpfung resultiert aus der Erhöhung der Unternehmensleistung um 2.369,0 Mio. Euro sowie aus dem gesunkenen Anteil der Vorleistun- gen auf 73,7 Prozent von 75,6 Prozent im Vorjahr. Ins- besondere der Materialaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr mit 9,6 Prozent unterproportional im Vergleich zur korrespondierenden Unternehmensleistung, die sich um 12,9 Prozent erhöhte. Bei einem in etwa gleich- bleibenden Niveau von Finanzerträgen und Beteiligungs- ergebnis ergibt sich hieraus ein Anstieg der Bruttowert- schöpfung um 964,5 Mio. Euro. Durch höhere Abschreibungen im Unternehmensbe- reich HOCHTIEF Asia Pacific fällt die Steigerung der Nettowertschöpfung mit 787,4 Mio. Euro etwas gerin- ger aus. Sämtliche Unternehmensbereiche tragen zur Steigerung der Wertschöpfung im Konzern bei. Verwendung Den Mitarbeitern kam – wie in den Vorjahren – der we- sentliche Anteil der Wertschöpfung zugute. Auf sie ent- fielen 4.078,4 Mio. Euro beziehungsweise 80,3 Prozent. Der Anteil der Kreditgeber stieg im Wesentlichen infolge höherer Zinsaufwendungen aus der Begebung von An- leihen durch Leighton auf 4,8 Prozent. Der leichte An- stieg des Anteils konzernfremder Gesellschafter resul- tiert überwiegend aus den Unternehmensbereichen HOCHTIEF Concessions und HOCHTIEF Europe. Der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands sieht für das Geschäftsjahr 2010 eine deutlich erhöhte Dividende von zwei Euro je Stückaktie vor. Insbesondere durch die Dividendenerhöhung steigt der Anteil an der Wertschöpfung, der auf die Aktionäre entfällt, um 0,6 Prozentpunkte. Diese Entwicklung wird auch durch die Erhöhung des Grundkapitals unterstützt. Insgesamt fließen den Aktionären 147,1 Mio. Euro zu, 52,1 Prozent mehr als 2009. Der Steueraufwand entwickelte sich aufgrund hoher steuerfreier Erträge sowie von Ergebnisbeiträgen aus Ländern mit einer niedrigen Steuerquote unterpropor- tional zur Nettowertschöpfung. Hierdurch sank der Anteil der öffentlichen Hand auf 4,1 Prozent. Die auf das Unternehmen entfallende Wertschöpfung stellt sich als Differenz zwischen dem Konzerngewinn und der Ausschüttung an die Aktionäre dar. Zur inne- ren Stärkung des Geschäfts verblieben 140,9 Mio. Euro. *Der Ausschüttungsbetrag 2010 basiert auf der vom Vor- stand vorgeschlagenen Divi- dende von zwei Euro je Stück- aktie und den zum 31.12.2010 im Umlauf befindlichen Aktien. ❘ Informationen für die Aktionäre ❘ ❘ Lagebericht ❘ ❘ Konzernabschluss ❘ Geschäftsbericht 2010 69