Report-Investor: Höft & Wessel AG - Geschäftsbericht 2009

47HÖFT & WESSEL . GESCHÄFTSBERICHT 2009 Zurück zum Inhaltsverzeichnis Ergebnis je Aktie Die Gesellschaft weist ein unverwässertes und ein verwässertes Ergebnis je Aktie (Earnings per Share; EPS) für die ausgegebenen Stammaktien aus. Das EPS ermittelt sich aus dem Periodenergebnis dividiert durch die Anzahl des gewichteten Durchschnitts der in der Peri- ode ausgegebenen Aktien. Das verwässerte EPS berücksichtigt mögliche Verwässerungen durch an Mitarbeiter ausgegebene Aktienoptionen. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde hinsichtlich des Cash- flows aus betrieblicher Tätigkeit nach der indirekten Methode erstellt. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit wurden nach der direkten Methode ermittelt. Segmentberichterstattung Ein Segment ist eine klar abgrenzbare Einheit des Konzerns, welche zusammenhängende Produktgruppen entwickelt und vermarktet. Die primäre Unterteilung erfolgt kundenorientiert nach Geschäftsfeldern und basiert auf den internen Reportingstrukturen. Die Segmentergebnisse, -vermögenswerte und -schulden enthalten Positionen, die direkt zurechenbar sind, sowie Positionen, die nach angemessenen Schlüsseln verteilt worden sind. Die nicht direkt zurechenbaren Positionen sind insbesondere Bankguthaben, Bankverbindlichkeiten, sonstige Forderungen sowie Teile der sonstigen Erträge und Aufwendungen. Transaktionen zwischen den Seg- menten werden zu marktgerechten Konditionen verrechnet. marktpreisbewertungen Einige Bilanzierungsregeln des Konzerns verlangen Definitionen zur Verwendung von Marktpreisen: (a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Marktpreis von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird angenommen als der aktuelle Wert zukünftiger Zahlungszuflüsse und ist, sofern erforderlich, abgezinst. (b) Aktienbasierte Vergütungen Die Ermittlung des Marktpreises erfolgt mittels einer Monte-Carlo-Simulation und wird von einem extern beauftragten Bewertungsgutachter durchgeführt. Im Sinne einer langfristig angelegten und objektivierbaren Vorgehensweise werden als Volatilitäten und Korrelation die historischen Werte herangezogen. Sofern weitere spezifische Festlegungen getroffen wurden, so sind diese in den betroffenen Anhang- angaben beschrieben. 4 Finanzrisikomanagement Der Konzern unterliegt folgenden Risiken aus der Nutzung von Finanzinstrumenten: • Kreditrisiken • Liquiditätsrisiken • Marktrisiken Dieses Kapitel enthält Angaben über das Ausmaß jedes dieser Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist, sowie über die entsprechenden Zielsetzungen, Strategien und Prozesse zur Bewertung und Steuerung. Darüber hinaus werden quantitative Bewertungen der Risiken vorgenom- men. Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Einrichtung und Überwachung des Risikomanagements. Der Umgang mit allen bekannten Risiken wird in einem Risikomanagementhandbuch (RMH) mittels Prozessbe- schreibungen dargelegt. Über das Risikomanagement werden Risiken identifiziert und analysiert, um entsprechende Maßnahmen zur Beobachtung zu treffen und zur Minimierung von Risiken beizutragen. Das RMH wird anlassbezogen, mindestens jedoch jährlich aktualisiert und weiterentwickelt. Kreditrisiken Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass der Konzern aus der Verletzung vertraglicher obliegenheiten durch Kunden finanzielle Verluste erleidet. Es entsteht grundsätzlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus gegebenen Sicherheiten. Das Kreditrisiko des Konzerns wird im Wesentlichen durch die individuellen Gegebenheiten aus Kunden- beziehungen beeinflusst. Der Kunde mit dem höchsten Forderungsbestand hatte einen Anteil von 11 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent) am Gesamtforderungsbestand. Zusätzlich liegt keine Konzentration von geografischen Risiken vor. Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Über das Debitorenmanagement werden die Prozesse des Kreditmanagements geregelt. Grundsätz- lich erfolgt keine Belieferung an Kunden ohne eine vorherige Absicherung des Kreditrisikos. In Ausnahmefäl- len wird nach Analyse der Kreditsituation ein internes Kreditlimit vergeben. In der Vergangenheit gab es keine wesentlichen Forderungsausfälle. Für nicht versicherte Forderungen werden im Falle einer Überfälligkeit von mehr als einem halben Jahr oder des Vorliegens von Informationen, die einen zukünftigen Nutzenzufluss nicht vollständig sicher erscheinen lassen, Einzelwertbe- richtigungen vorgenommen.

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download