Zurück zum Inhaltsverzeichnis 48 Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken bestehen darin, dass der Konzern nicht in der Lage sein könnte, bestehende finanzielle Verpflich- tungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu bedienen. Entsprechend ergreift das Unternehmen Maßnahmen, um zu jedem Zeitpunkt sämtliche fälligen Verpflichtun- gen bedienen zu können, ohne dass inakzeptable Verluste hingenommen werden müssen. Dies erfolgt im Rahmen von bedarfsgerecht erstellten kurz-, mittel- und langfristigen Liquiditätsrechnungen. Dem Konzern stehen folgende Kreditlinien zur Verfü- gung: • EUR 24,75 Mio. unbesicherte gemischte Konto- korrent- und Avallinien (Vorjahr: EUR 21,75 Mio.). • EUR 16,26 Mio. Avallinien (Vorjahr: EUR 9,5 Mio.). Darin enthalten sind Linien über EUR 8,0 Mio. (Vorjahr: EUR 1 Mio.) für Auslandsavale, die mit einer Barsicherheit besichert sind. • EUR 11 Mio. für Factoring (Vorjahr: EUR 10 Mio.). Es bestanden keine weiteren besicherten Kreditlinien. marktrisiken Marktrisiken bestehen hauptsächlich aus Veränderungen von Marktpreisen, Währungskursen oder Zinssätzen. Marktrisiken wird mit entsprechenden Absicherungsstra- tegien begegnet. Währungsrisiken Der Konzern ist Währungsrisiken aus Verkäufen, Einkäufen und Krediten ausgesetzt. Die maßgeblichen Risiken bestehen in den Währungen USD (überwiegend Einkäufe) sowie CHF (überwiegend Verkäufe) und GBP (Einkäufe, Verkäufe und konsolidierte Tochtergesellschaf- ten). Die offene Netto-Währungsposition wird grund- sätzlich mit einer Quote von 33 1/3 Prozent bis 75 Prozent mittels Devisentermingeschäften und/oder einfachen Devisenoptionen abgesichert. zinsrisiken Der Konzern ist im Bereich der kurzfristigen Finanzierung von Betriebsmitteln Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Im Geschäftsjahr wurde auf Basis der voraussichtlichen langfristigen Kreditinanspruchnahme ein Kreditvertrag mit 3-jähriger Laufzeit mit festem Zins vereinbart. Zusätzlich besteht ein Zinsswap, über den zusätzliche Zinsänderungsrisiken langfristig abgesichert werden. KoNZERNANHANG
