2008 340 62 402 2009 326 347 673 In EUR Tsd. Leistungen an Arbeitnehmer In EUR Tsd. Pensionsrückstellung aus Direktzusagen Pensionsrückstellung für Altersversorgungspläne Gesamt Stand 31.12.2009 673 Zuführung 285 Auflösung - Verbrauch 14 Stand 01.01.2009 402 Zurück zum Inhaltsverzeichnis 57HÖFT & WESSEL . GESCHÄFTSBERICHT 2009 16 Personalbezogene Rückstellungen Die personalbezogenen Rückstellungen bestehen ausschließlich aus Leistungen an Arbeitnehmer. Diese entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: Die Rückstellungen für Pensionen setzen sich wie folgt zusammen: Pensionsrückstellung für Direktzusagen Der Barwert der Verpflichtung aus einer Direktzusage ist unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt worden. Der zugrunde gelegte Rechnungszins- fuß beträgt unverändert zum Vorjahr 5,7 Prozent. Die als beitragsorientierter Versorgungsplan einzustu- fenden Arbeitgeberanteile zur Rentenversicherung in deutschen Segmenten betrugen im Geschäftsjahr EUR 1.227 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.201 Tsd.). Pensionsrückstellung für Altersversorgungspläne Die Rückstellung für Altersversorgungspläne ergibt sich als Unterschiedsbetrag zwischen dem zum Marktwert angesetzten Vermögen des bei der Metric bestehenden Versorgungswerkes und dem nach versicherungsmathe- matischen Grundsätzen ermittelten Barwert der Ver- pflichtungen aus Altersversorgungsplänen sowohl mit Beitrags- als auch Leistungsprimat. Dieser leistungsorien- tierte Plan wird vollständig über einen Fonds finanziert. Das Eintrittsalter liegt einheitlich bei 65 Jahren. Die Leistungen aus dem beitragsorientierten Versorgungs- plan werden auf Basis des Fondsvermögens, das aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen gespeist wird, geleistet. Die Beitragszahlungen betrugen EUR 361 Tsd. (Vorjahr: EUR 411 Tsd.). Für das Jahr 2009 sind Beitrags- zahlungen in vergleichbarer Höhe geplant. Für das leistungsorientierte Versorgungswerk liegt der Maximalanspruch bei 2/3 des letzten Gehaltes. Der Barwert der zukünftigen Leistungen aus dem leistungs- orientierten Versorgungsplan wurde nach der „Projected- Unit-Method“ unter Anwendung eines marktgerechten Abzinsungsfaktors ermittelt. Die Bewertung des fondsge- bundenen Vermögens des Versorgungswerkes erfolgt zu Marktwerten. Die Arbeitgeberbeiträge in den Fonds werden nach den Vorgaben des Versicherungsmathema- tikers geleistet und sollen zu einer langfristigen Deckung der versicherungsmathematisch ermittelten Versorgungs- verpflichtungen führen. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nach der „Korridor-Methode“ erfasst. Danach müssen nur außerhalb eines Korridors von 10 Prozent, bezogen auf den höheren Wert von Versorgungsver- pflichtung oder Fondsvermögen, liegende Defizite im Jahresabschluss erfasst werden und können über die voraussichtliche Restdienstzeit der Berechtigten verteilt werden. Diese Restdienstzeit wurde mit 15 Jahren angenommen.
