flexiblen Personaleinsatzes, lange Öffnungs- und Betriebszeiten, eine durch den Anwender gewünschte hohe Servicequalität, der Wunsch, Effizienzpotenziale zu heben sowie auch ein verschärf- ter Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Da diese Faktoren in den verschiedenen Ländern und in den verschiedenen Branchen unterschiedlich stark ausgeprägt sind, sind gegenwärtig erheb- liche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern und Branchen bei den Möglichkeiten eines breiten Einsatzes von Workforce- Management-Systemen erkennbar. In Deutschland und Konti- nentaleuropa werden Workforce-Management-Systeme gegen- wärtig vor allem durch Unternehmen, die Call Center betreiben, eingesetzt. Darüber hinaus werden Workforce-Management- Systeme inzwischen auch von Handelsunternehmen zur Optimierung des Personaleinsatzes im Rahmen der Filial- organisation sowie von Flughafenbetreibern und Fluggesell- schaften im Zusammenhang mit der Personaleinsatzoptimierung des Bodenpersonals eingesetzt. In den USA und in Groß- britannien ist der Einsatz von Workforce-Management- Systemen aufgrund günstigerer Rahmenbedingungen weiter verbreitet, so dass Workforce-Management-Systeme in den genannten Einsatzbereichen und vor allem im Handel stärker zum Einsatz gelangen und auch andere Branchen bereits Workforce-Management-Systeme nutzen. InVision beobachtet daher aktiv die Branchen und Einsatzgebiete, die bisher keine oder kaum Systemlösungen für Workforce Management einge- setzt haben, um zusätzliche Absatzpotenziale frühzeitig zu erkennen und gezielt ausschöpfen zu können. Technologie Bei der Entwicklung der Produktpalette von InVision wurde und wird konsequent darauf geachtet, dass die entwickelten Softwarelösungen sowohl in unterschiedlichen Branchen als auch in unterschiedlichen Einsatzgebieten zur Personalein- satzplanung und -optimierung eingesetzt werden können. InVision beabsichtigt, auf dieser Grundlage zukünftig verstärkt spezielle Programmversionen anzubieten, die auf die besonde- ren Anforderungen einzelner Branchen zugeschnitten sind. Hierzu gehört etwa die Abbildung branchenspezifischer Prozesse, um damit die Wettbewerbsfähigkeit in bestimmten Teilmärkten zu stärken. InVision investiert insbesondere in die Weiterentwicklung von Algorithmen zur Lösung hochkomplexer Optimierungsprobleme innerhalb des Workforce Managements, um die starke Stellung in diesem Bereich weiter auszubauen. Dadurch sollen Markteintrittsbarrieren für potenzielle Wettbewerber erhöht werden, um auf diese Weise das Wettbewerbsumfeld wirksam zu begrenzen. Unternehmenskäufe und Beteiligungen Zur Unterstützung ihrer Strategie werden Akquisitionen von Unternehmen oder Unternehmensteilen mit dem Ziel erwogen, erfolgversprechende, komplementäre Technologien zu erwerben und die eigene Kundenbasis zu verstärken. Auch die Vertriebs- und Servicekapazitäten sollen ggf. durch Akquisitionen gezielt verstärkt werden. Mitarbeiter Am 31. Dezember 2009 waren inklusive Vorstand weltweit 203 Mitarbeiter bei der InVision-Gruppe beschäftigt. Damit ist die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Ende des Vorjahres um 16 Prozent gesunken (31. Dezember 2008: 241 Mitarbeiter). Im Inland waren zum Jahresende 86 Mitarbeiter (31. Dezember 2008: 103 Mitarbeiter) beschäftigt, während 117 Mitarbeiter (31. Dezember 2008: 138 Mitarbeiter) in den ausländischen Tochtergesellschaften beschäftigt waren. Dies unterlegt die starke internationale Ausrichtung der InVision-Gruppe. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Bereich Forschung und Entwicklung um 17 Prozent auf 86 gesunken (Vorjahr: 103 Mit- arbeiter). Im Bereich Professional Services sank die Mitarbeiter- zahl um 18 Prozent auf 60 (Vorjahr: 73 Mitarbeiter). Im Vertrieb blieb die Mitarbeiteranzahl zum 31. Dezember 2009 mit 36 Mit- arbeitern annähernd stabil (Vorjahr: 39 Mitarbeiter). Ausland 58% Inland 42% Mitarbeiterverteilung 2009 (nach Regionen) 36 Finanzinformationen Mitarbeiterentwicklung 2007-2009 250 200 150 100 50 0 31.12.2007 31.12.2008 31.12.2009 174 241 203
