Report-Investor: InVision Software AG - Geschäftsbericht 2009

Finanz- und Vermögenslage Die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2009 war vor allem durch das negative Konzern- ergebnis geprägt. Die liquiden Mittel und Wertpapiere sind zum Ende des Geschäftsjahres hauptsächlich durch den negativen operativen Cashflow um 63 Prozent auf 4.512 TEUR gesunken (Vorjahr: 12.211 TEUR). Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahm zum Ende des Geschäftsjahres durch das höhe- re Umsatzniveau im vierten Quartal 2009 um 13 Prozent auf 5.532 TEUR zu (Vorjahr: 4.879 TEUR). Die Ertragssteueransprüche haben sich um 245 Prozent auf 414 TEUR erhöht (Vorjahr: 120 TEUR). Die Rechnungsab- grenzungsposten und sonstigen kurzfristigen Vermögens- gegenstände haben sich um 13 Prozent auf 531 TEUR verringert (Vorjahr: 610 TEUR). Wegen der gesteigerten Investitions- tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres haben sich die immate- riellen Vermögenswerte um 76 Prozent auf 118 TEUR (Vorjahr: 67 TEUR) erhöht. Das Sachanlagevermögen sank um 13 Prozent auf 378 TEUR (Vorjahr: 433 TEUR). Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich durch die Ausweitung von Verlustvorträgen in mehreren Konzerngesellschaften um 67 Prozent auf 5.055 TEUR (Vorjahr: 3.018 TEUR). Die sonstigen langfristigen Vermögens- gegenstände sanken um 44 Prozent auf 34 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR). Die Finanzverbindlichkeiten sind um 96 Prozent auf 9 TEUR (Vorjahr: 211 TEUR) gesunken. Gleichzeitig stiegen die Verbind- lichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3 Prozent auf 822 TEUR (Vorjahr: 795 TEUR). Die Rückstellungen sanken um 22 Prozent auf 1.300 TEUR (Vorjahr: 1.657 TEUR). Die Steuerrückstellungen sanken um 98 Prozent auf 20 TEUR (Vorjahr: 1.300 TEUR). Der kurzfristige Anteil der Rechnungs- abgrenzungsposten und die sonstigen kurzfristigen Verbindlich- keiten wurden um 112 Prozent auf 3.218 TEUR erhöht (Vorjahr: 1.519 TEUR). Die passiven latenten Steuern haben um 45 Prozent auf 125 TEUR abgenommen (Vorjahr: 228 TEUR). Grund dafür ist vor allem der verminderte Anteil von Forderungen, die durch die Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode entstanden sind. Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember der Berichtsperiode 16.574 TEUR (Vorjahr: 21.402 TEUR). Das Eigenkapital liegt nun- mehr bei 11.080 TEUR (Vorjahr: 15.691 TEUR), die Eigenkapitalquote beträgt 67 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erreichte in der Berichtsperiode -7.326 TEUR (Vorjahr: -4.208 TEUR) und ent- spricht einem Anteil von -61 Prozent am Konzernumsatz (Vorjahr: -35 Prozent). Der Cashflow wurde wesentlich durch die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 653 TEUR, die Zunahme der latenten Steuern um 2.140 TEUR und die Zunahme der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 1.699 TEUR, sowie die Abnahme der Rückstellungen um 357 TEUR und die Abnahme der Ertragssteuerverbindlichkeiten um 1.280 TEUR bestimmt. Der Cashflow aus der Investitions- tätigkeit ist auf -32 TEUR gesunken (Vorjahr: 11.501 TEUR). 5. Grundzüge des Vergütungssystems Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft erhalten neben dem Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihrer Amtstätigkeit erwachsenden Auslagen eine Festvergütung in Höhe von EUR 5.000. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Zweifache, der Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Die Vergütung wird nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres gezahlt. Zu dem Auslagenersatz und den Vergütungen werden anfallende Umsatzsteuern erstattet. 42 Finanzinformationen Bilanzrelation 2009 100% 80% 60% 40% 20% 0 Aktiva Passiva Andere Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Liquide Mittel & Wertpapiere Eigenkapital Langfristige Verbindlichkeiten Kurzfristige Verbindlichkeiten 21% 33% 46% 32% 1% 67% 0 -2.000 -4.000 -6.000 -8.000 2007 2008 2009 -3.760 -4.208 -7.326 Entwicklung operativer Cashflow 2007-2009 (in TEUR)

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download