Zukunft davon abhängen, hochqualifizierte Mitarbeiter für diese Bereiche zu finden und dauerhaft an sich zu binden. Gerade in wirtschaftlichen Wachstumsperioden herrscht um Mitarbeiter mit wissenschaftlichem, technischem oder branchenspezifi- schem Fachwissen ein intensiver Wettbewerb. Dadurch ist es möglich, dass eine Anwerbung neuer Mitarbeiter über den Arbeitsmarkt nicht unverzüglich erfolgen und zusätzliche Kosten verursachen kann. Der Verlust von qualifizierten Mitarbeitern oder anhaltende Schwierigkeiten bei der Einstellung geeigneter Mitarbeiter könnten dazu führen, dass es InVision nicht gelingt, wichtige Entscheidungen und Maßnahmen erfolgreich umzuset- zen, was ihre Geschäftstätigkeit beeinträchtigen würde und sich auch erheblich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnte. Die Entwicklung neuer und die Verbesserung existierender Software und Dienstleistungen erfordern ebenso das laufende Geschäft insgesamt, einen umfassenden Ressourceneinsatz. Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass sie aufgrund der vorhan- denen liquiden Mittel unter Berücksichtigung der kurz- und mit- telfristigen Liquiditätsplanung über eine hierzu ausreichende Eigenmittelausstattung verfügt. Es kann aber nicht ausgeschlos- sen werden, dass die Gesellschaft sich möglicherweise auch zusätzliche Mittel über öffentliche oder private Finanzie- rungsformen, einschließlich Fremd- und Eigenkapitalfinan- zierung, oder anderen Vereinbarungen erschließen wird, insbe- sondere wenn negative Abweichungen von der Liquiditätsplanung auftreten. Jede zusätzliche Eigenkapitalbe- schaffung kann einen Verwässerungseffekt für die Aktionäre zur Folge haben. Eine Fremdkapitalfinanzierung kann die Gesellschaft Beschränkungen hinsichtlich der Dividenden- ausschüttung oder sonstigen Einschränkungen unterwerfen und das Risiko der Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Auch kann es sein, dass adäquate Mittel, sei es durch Beschaffung über die Finanzmärkte oder von anderen Quellen, nicht rechtzei- tig zur Verfügung stehen, oder wenn verfügbar, zu nicht akzepta- blen Bedingungen. Dies könnte zu nachteiligen Auswirkungen auf die allgemeine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und der InVision Gruppe insgesamt führen. 7. Nachtragsbericht Nach dem Geschäftsjahresende gab es keine besonderen Ereignisse, die von wesentlicher Bedeutung für den Jahres- abschluss sind. 8. Prognosebericht Voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung Nach der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom 26. Januar 2010 wird im laufenden Jahr die Weltwirtschaft wieder um 3,9 Prozent wachsen (Vorjahr: 0,8 Prozent Rückgang). Während in den USA 2010 die Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent steigen soll (Vorjahr: 2,5 Prozent Rückgang), geht der IWF in der Eurozone für 2010 von einem Wachstum von 1,0 Prozent nach einem Rückgang von 3,9 Prozent 2009 aus. Die Wirtschaftsleistung soll in Deutschland um 1,5 Prozent steigen, nachdem 2009 ein Rückgang von 4,8 Prozent zu verzeichnen war. Grundsätzlich ist die prognostizierte Erholung stark durch staat- liche Konjunktur- und Unterstützungsprogramme getragen und mit einer Reihe von hohen Risiken verbunden. 44 Finanzinformationen
