107 An unsere Aktionäre Die Jungheinrich- Aktie Konzernlage- bericht Der Konzern im Überblick Konzern- abschluss Bericht des Aufsichtsrates Corporate- Governance- Bericht Der Aufsichtsrat Der Vorstand Fünfjahres- übersicht Aus Altersteilzeitvereinbarungen bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von 18.857 T€ (Vorjahr: 15.526 T€), die mit Wertpapieren in Höhe von 8.059 T€ (Vorjahr: 7.403 T€) saldiert sind. Diese Wertpapiere werden ausschließlich zur Sicherung der im Rahmen der Altersteilzeitvereinbarungen langfristig fälligen Leistungen an Mitarbeiter gehalten und erfüllen die Voraussetzungen des IAS 19 als Planvermögen. Die Wertpapiere stellen Geldmarktfondsanteile dar, die aufgrund des Sicherungszusammenhanges zurzeit aber nicht frei verfügbar sind. Derzeit besteht keine Sicherungslücke zwischen den Altersteilzeitverpflichtun- gen und den Sicherungswerten der Depots. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für Ansprüche poten- zieller Anwärter für künftige Altersteilzeit-Arbeitsverhältnisse entsprechend ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit in Höhe von 8.987 T€ (Vorjahr: 2.746 T€) gebildet. Die Zuführungen zu den Rückstellungen im Personalbereich enthalten Aufzinsungsbeträge in Höhe von 1.761 T€ (Vorjahr: 1.780 T€). Von den Rückstellungen im Personalbereich weisen Beträge in Höhe von 49.247 T€ (Vorjahr: 35.622 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Der Konzern bildet zum Zeitpunkt des Verkaufes der Produkte oder bei Initiierung neuer Garantie- maßnahmen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen auf Basis von Erfahrungswerten. Diese beziehen sich auf die Einschätzung der zukünftig zu erbringenden Leistungen und die dafür anfallenden Kosten. Die Rückstellungen für Garantieverpflichtungen enthalten sowohl erwartete Aufwendungen aus gesetzlichen und vertraglichen Gewährleistungsansprüchen als auch erwartete Aufwendungen für Kulanzleistungen und Rückrufaktionen. Die Zuführungen zu den Garantieverpflichtungen umfassen die produktbezogenen Garantieaufwendungen des Jahres 2009 für im Berichtsjahr verkaufte Flurförderzeuge. Die Rückstellungen für belastende Verträge betreffen im Wesentlichen die Vorsorge für Risiken aus Restwertgarantien, die im Rahmen des Finanzdienstleistungsgeschäftes vor allem gegenüber Leasinggesell- schaften gegeben werden. Darüber hinaus werden drohende Verluste aus Vertragsabbrüchen und sonstigen Vertragsrisiken erfasst. Von den Rückstellungen für belastende Verträge weisen Beträge in Höhe von 8.335 T€ (Vorjahr: 6.705 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Kundenboni, Rechtsstreitigkeiten, Umwelt- risiken und sonstige Verpflichtungen. Die Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen des Berichtsjahres berücksichtigen darüber hinaus in Höhe von 7,6 Mio. € bestehende Risiken aus der Neuausrichtung des Nordamerika-Geschäftes und der daher erfolgten Kündigung sämtlicher Händlerverträge zum Jahresende 2009.
