9 An unsere Aktionäre Die Jungheinrich- Aktie Konzernlage- bericht Der Konzern im Überblick Konzern- abschluss Bericht des Aufsichtsrates Corporate- Governance- Bericht Der Aufsichtsrat Der Vorstand Fünfjahres- übersicht Nach der Hauptversammlung am 9. Juni 2009 kam es durch Dividendenabschlag und Gewinnmitnahmen zu deutlich sinkenden Kursen. Der Abwärtstrend verstärkte sich durch die am 27. Juli 2009 veröffentlichte Ad-hoc-Meldung über die zu erwartende negative Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2009. Danach profitierte die Kursentwicklung der Jungheinrich-Aktie von dem deutlichen Stimmungsumschwung an den Börsen: Der Abwärtstrend wurde gestoppt, und es setzte eine starke Aufwärtsbewegung ein. Die Resonanz des Kapitalmarktes auf den am 13. August 2009 veröffentlichten Zwischenbericht über das 1. Halbjahr 2009 fiel trotz der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen für die Flurförderzeugbranche positiv aus. Die Mehrzahl der Analysten erhöhte ihre Kursziele für die Jungheinrich-Aktie, die daraufhin mit stark steigenden Kursen reagierte und neue Jahreshöchststände erreichte, zuletzt am 17. September 2009 mit 14,78 €. Danach kam es durch Gewinnmitnahmen zu rückläufigen Notierungen. Der am 12. November 2009 veröffentlichte Zwischenbericht zum 30.9.2009 veranlasste die Analysten mehrheitlich zur Korrektur ihrer Ergebnisprognosen und zur nochmaligen Anhebung ihrer Kursziele. Es setzten vermehrt Käufe von Investoren ein, die für stabile Notierungen um 13 bis 14 € sorgten. Die Jungheinrich-Aktie beendete das Jahr 2009 mit einem Schlusskurs von 13,40 € (Vorjahr: 9,05 €). Im Jahresvergleich verteuerte sich die Jungheinrich-Aktie um 48,1 Prozent und erwies sich damit als attraktives Investment in einem wirtschaft- lich schwierigen Jahr. Analysten-Coverage auf hohem Niveau Das Interesse des Kapitalmarktes an Jungheinrich blieb im vergangenen Jahr auf hohem Niveau. Die Investoren konnten ihre Entscheidungen auf das umfassende Aktienresearch von unverändert 20 Finanz- instituten stützen, die die Jungheinrich-Aktie unterjährig in ihrem Blickfeld hatten. Die aktuellen Analysten- meinungen veröffentlicht das Unternehmen jeweils zeitnah im Internet unter www.jungheinrich.de. Unter dem Eindruck der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden rückläufigen Geschäftsentwicklung ergab sich – insbesondere im 1. Quartal 2009 – nur eine sehr geringe Kaufbereit- schaft der Investoren. Hierdurch – und noch mehr als Folge der niedrigen Aktienkurse – halbierte sich im Berichtsjahr 2009 der Börsenumsatz. Am Börsenplatz Frankfurt nahm der Handelsumsatz insgesamt um 51 Prozent auf 122,2 Mio. € (Vorjahr: 248,9 Mio. €) ab. Handelsstärkster Monat war der August mit 20,4 Mio. € (Vorjahr: Januar mit 44,9 Mio. €) bzw. einem börsentäglichen Umsatz von 80.142 Aktien (Januar 2008: 90.157 Stück). Die Marktkapitalisierung der Jungheinrich-Aktie erhöhte sich Ende Dezember 2009 auf 456 Mio. € (Vorjahr: 308 Mio. €). Das Konzerneigenkapital lag demgegenüber mit 547 Mio. € um 20 Prozent über dem Kurswert. Die zugrunde liegende Aktienzahl betrug am Bilanzstichtag unverän- dert 34,0 Mio. Stück. In der Börsenrangliste der Deutsche Börse AG verbesserte sich die Jungheinrich- Investoren Sonstige 6% Private 28% davon 12% Investmentfonds in Deutschland Institutionelle 66% Analysten-Coverage im Jahr 2009 Bankhaus Lampe Deutsche Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt SRH Alsterresearch Berenberg Bank Dr. Kalliwoda Research Landesbank Baden-Württemberg Steubing BHF-Bank DZ Bank M. M. Warburg UniCredit CAI Cheuvreux Goldman Sachs Merck Finck & Co. Viscardi Commerzbank Hamburger Sparkasse Sal. Oppenheim West LB
