Report-Investor: K+S Aktiengesellschaft - Geschäftsbericht 2008

K O N Z E R N L A G E B E R I C H T D E R K + S G R U P P E □ KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEIT □ UNTERNEHMENSSTRATEGIE UND -STEUERUNG □ MITARBEITER □ FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG □ GESCHÄFTSVERLAUF □ ERTRAGSLAGE ■ FINANZLAGE □ VERMÖGENSLAGE □ DARSTELLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHSENTWICKLUNG □ RISIKOBERICHT □ NACHTRAGSBERICHT □ PROGNOSEBERICHT 105 KONZERNLAGEBERICHT Investitionsanalyse Investitionen nach Geschäftsbereichen Angaben in Mio. € Q1/09 Q2/09 Q3/09 Q4/09 2009 2008 % Kali- und Magnesiumprodukte 21,0 28,8 30,1 27,5 107,4 111,1 - 3,3 Stickstoffdüngemittel 1,1 1,2 3,7 5,2 11,2 10,7 + 4,7 Salz 4,9 9,5 6,6 27,0 48,0 58,6 - 18,1 Ergänzende Geschäftsbereiche 1,1 0,2 2,6 0,7 4,6 10,0 - 54,0 Übrige Investitionen 1,0 1,8 0,5 3,1 6,4 7,1 - 9,9 K+S Gruppe 29,1 41,5 43,5 63,5 177,6 197,5 - 10,1 Anteil an den Investitionen in % 16,4 23,4 24,5 35,7 100,0 – – Im Jahr 2009 haben wir mit 177,6 Mio. € rund 10% weniger in Sachanlagen und imma- terielle Vermögenswerte investiert als im Jahr davor. Gegenüber unserer zuletzt abgegebenen Prognose bestanden am Jahresende Investitionsrückstände von rund 10 Mio. €, die im Wesentlichen auf die Verschiebung von Projekten zurückzuführen waren. Im Finanzbericht 2008 erwarteten wir das Investitionsniveau für das Jahr 2009 – ohne Morton Salt – bei 200 Mio. €. Seit dem Halbjahresfinanzbericht rechneten wir für das Gesamtjahr mit einem Investitionsvolumen von rund 170 Mio. € zuzüglich etwa 20 Mio. € an Investitionen bei Morton Salt. Das gegenüber der ursprünglichen Prognose niedrigere Investitionsvolumen ist der Einschätzung des Geschäftsverlaufs im Geschäftsfeld Düngemittel im zweiten Halbjahr geschuldet und wurde vor allem durch die Verschiebung von Projekten erreicht. Unterjährig ist bei den Investitionsaus- gaben eine gewisse Saisonalität zu erkennen; die Umsetzung der Investitionsvorhaben erfolgt in der Regel überwiegend im dritten und vierten Quartal, da wir die dann statt- findenden Produktionspausen für die Durchführung größerer Investitionsvorhaben nutzen. Im Jahr 2009 waren diese Saisoneffekte allerdings weniger ausgeprägt, nach- dem wir bereits im ersten Halbjahr die geringere Kapazitätsauslastung der Werke verstärkt für Maßnahmen zur zukünftigen Produktionssicherung genutzt haben. Am Jahresende bestanden noch wirtschaftliche Investitionsverpflichtungen in Höhe von 45,2 Mio. €; dies ist auf noch nicht abgeschlossene Investitionsvorhaben aus dem Jahr 2009 zurückzuführen. Etwa zwei Drittel der getätigten Investitionen entfielen auf Ersatz- und Produktions- sicherungsmaßnahmen; dieser Anteil lag somit unter den Abschreibungen in Höhe von 173,8 Mio. €.

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