Report-Investor: KAP-Beteiligungs-AG - Geschäftsbericht 2009

83 Brief an die Aktionäre Segmente KAP-Aktie Konzernlagebericht Angaben zur Unternehmensführung Aufsicht und Rat Konzernabschluss Jahresabschluss AG tens in der auf den Erwerbszeitpunkt folgenden Periode. Wenn der Buchwert der Einheit höher ist als ihr erzielbarer Betrag, verringert der in Höhe der Differenz zu erfassende Wertminderungsaufwand zuerst den Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts und dann anteilig die Buchwerte der anderen Vermögenswerte. Jeglicher Wertminderungsaufwand wird sofort im Periodenergebnis erfasst. Bei Vermö- genswerten mit bestimmter Nutzungsdauer werden die Abschreibungsbeträge zukünf- tiger Perioden entsprechend angepasst. Falls ein Anhaltspunkt dafür vorliegt, dass ein in früheren Berichtsperioden erfasster Wertminderungsaufwand für einen Vermögenswert mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts nicht mehr oder nicht mehr in voller Höhe besteht, ist der erzielbare Be- trag dieses Vermögenswerts neu zu schätzen. Die sich aus der Änderung der Schätzung ergebende Differenz wird als Wertaufholung unmittelbar im Periodenergebnis erfasst. Eine Wertaufholung auf den neu zu ermittelnden erzielbaren Betrag ist begrenzt auf den Buchwert, der sich bei Fortführung der Anschaffungskosten ergeben hätte. Die Abschrei- bungsbeträge zukünftiger Perioden werden entsprechend angepasst. Die Ermittlung eines Wertminderungsaufwands bei den Vermögensgruppen erfolgte an- hand des Nutzungswerts. Dies war aufgrund der verschlechterten wirtschaftlichen Situa- tion im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise erforderlich geworden. Ausgenommen hiervon ist die Kammgarngruppe Stöhr. Da diese mit Veräußerungsabsicht gehalten wird, wurde der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten geschätzt. In beiden Fällen wurde der Barwert der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zugrunde gelegt, da auf einen aktiven Markt nicht Bezug genommen werden kann. Die Prognose dieser stützt sich auf eine einwertige Planungsrechnung des KAP-Konzerns für die folgenden drei Jahre. Der Nutzungswert wird anhand der Risikozuschlagsmethode ermittelt, welche das erwartete Risiko über einen Zuschlag im Kapitalisierungszinssatz berücksichtigt. Die Kapitalkosten werden als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkos- ten berechnet. Es wurde konzerneinheitlich mit einem gewichteten Kapitalkostensatz von 7,5 % sowie einer Wachstumsrate von 1 % gerechnet. Als typisierter Steuersatz wurde 30 % zugrunde gelegt. Die Nachsteuerzinssätze von 7,5 % bzw. 6,5 % für den nach- haltigen Planungszeitraum entsprechen Vorsteuerzinssätzen von 10,7 % bzw. 9,7 %. at equity bilanzierte Finanzanlagen Bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures, die nach der Equity- Methode bewertet werden, erfolgt der erstmalige Ansatz zu Anschaffungskosten zuzüglich eines sich eventuell ergebenden passiven Unterschiedsbetrags. In den Folgeperioden verändert sich der Buchwert der Anteile um das anteilige Periodenergebnis. Erhaltene Ausschüttungen werden vom Buchwert abgesetzt. Übrige Finanzanlagen Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen, nicht at equity bilanzierte Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden bei Zugang zu Anschaffungskosten und aufgrund ihres untergeordneten Einflusses auf die Vermögens-, Finanz- und Ertrags- lage nachfolgend mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Im Rahmen des Erwerbs entstandene Transaktionskosten werden unmittelbar erfolgswirksam erfasst.

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download