Report-Investor: KAP-Beteiligungs-AG - Geschäftsbericht 2009

87 Brief an die Aktionäre Segmente KAP-Aktie Konzernlagebericht Angaben zur Unternehmensführung Aufsicht und Rat Konzernabschluss Jahresabschluss AG Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden mit dem Barwert der Mindestleasing- zahlungen angesetzt. Die daraus resultierenden Finanzierungskosten werden im Finanz- ergebnis als Zinsaufwand erfasst. umsatzrealisierung Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt, sobald durch die Lieferung oder Leistung an den Kunden die wesentlichen Chancen und Risiken auf den Käufer übertragen worden sind, die Höhe der Erlöse sowie die im Zusammenhang mit dem Verkauf noch entstehen- den Kosten verlässlich bestimmt werden können und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der aus dem Verkauf resultierende wirtschaftliche Nutzen zufließen wird. Im Falle der langfristigen Auftragsfertigung werden Umsatzerlöse nicht entsprechend dem Leistungsfortschritt vereinnahmt, da die Auswirkungen auf die Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Der Ausweis erfolgt vermindert um Erlösschmälerungen. ergebnis je aktie Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich, indem das den Stammaktionären des Mutterunter- nehmens zustehende Periodenergebnis (Konzern-Jahresergebnis der Aktionäre der KAP Beteiligungs-AG) durch die in der Berichtsperiode durchschnittlich im Umlauf befind- lichen Aktien dividiert wird. Schätzungen Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses müssen für verschiedene Sach- verhalte Schätzungen vorgenommen werden, die sich auf Ansatz und Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, Aufwendungen und Erträge sowie Eventualverbindlich- keiten auswirken können. Die sich tatsächlich ergebenden Wertansätze können von den geschätzten Beträgen abweichen. Die Anpassung der Wertansätze erfolgt in der Periode, in der die ursprüngliche Schätzung geändert wird. Hieraus resultierende Aufwendungen und Erträge werden in der jeweiligen Berichtsperiode erfolgswirksam erfasst. Annahmen und Schätzungen müssen vor allem bei der Festlegung von Nutzungsdauern bei lang- fristigen Vermögenswerten, bei Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, bei der Bildung von Rückstellungen für Altersversorgungsleistungen, Steuern sowie Risiken aus dem operativen Geschäft getroffen und vorgenommen werden.

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