Report-Investor: Klöckner-Werke AG - Geschäftsbericht 2009

LAGEBERICHT 29 Die Aktie verzeichnete entgegen dem allgemeinem Markttrend im ersten Halbjahr eine Seitwärtsbewegung bei einem Kurs- niveau von rund 17 €. Im Laufe des August fiel der Kurs bis zu seinem Jahrestiefstkurs von 12,93 €. Am Jahresende notierte die Aktie mit 13,25 € um 21,7 % unter dem Wert zum Vorjah- resstichtag. Die nicht im Streubesitz befindlichen Aktien (mehr als 95%) sind der Salzgitter-Gruppe zuzuordnen, die seit Anfang 2007 Mehrheitsaktionärin der Klöckner-Werke AG ist. Die Klöckner-Aktie erfüllt die Anforderungen des Prime Stan- dard der deutschen Börse und ist an sämtlichen deutschen Börsen notiert. Bis zum 3. März 2009 war die Klöckner-Aktie vorübergehend Teil des Aktienindex SDAX. Der SDAX besteht aus 50 Unternehmen der klassischen Sektoren, die hinsichtlich Marktkapitalisierung und Börsenumsatz hinter DAX und MDAX folgen und deren Streubesitzanteil mindestens 10% beträgt. Mit einem Streubesitz von weniger als 5% erfüllt die Klöckner- Aktie die Bedingungen des SDAX nicht mehr. ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN (gemäß § 289 Absatz 4 und Absatz. 5, § 315 Absatz 4 HGB) ANGABEN ZUM GRUNDKAPITAL Am 31. Dezember 2009 beträgt das gezeichnete Kapital der Klöckner-Werke AG unverändert zum Vorjahr 277.187.379,20€. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt und in 54.138.160 Aktien eingeteilt. Der rechnerisch auf eine Aktie entfallende Anteil am Grundkapital liegt bei 5,12€. Von der Gesamtzahl der Aktien sind 45.814.460 Stück (ISIN: DE0006780000) zum regulären Markt zugelassen. Für die übrigen 8.323.700 Aktien (ISIN: DE000A0WMQY3), die durch eine Sachkapitalerhöhung im Jahr 2008 neu ausgegeben wur- den, wurde keine Zulassung zum regulierten Markt beantragt. Das Bezugsrecht der Aktionäre für diese Aktien wurde ausge- schlossen. Zur Zeichnung wurde die Salzgitter Mannesmann GmbH, Salzgitter, zugelassen. Mehr als 95% aller Klöckner-Aktien werden zum 31. Dezember 2009 direkt oder indirekt von der Salzgitter AG, Salzgitter, gehalten. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bestanden 2009 nicht. Es wurden für keine Aktien Sonderrechte erteilt, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle gemäß § 289 Absatz 4 und Absatz 5, § 315 Absatz 4 HGB lag im Geschäftsjahr 2009 nicht vor. RÜCKKAUF ODER AUSGABE VON AKTIEN Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Juni 2008 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 25. Dezember 2009 eigene Aktien bis zu 10% des Grundkapitals zu erwerben. Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Gemäß Abschnitt II. 5. der Satzung der Klöckner-Werke AG ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu insgesamt 50.000.000,00€ (in Worten: fünfzig Millionen Euro) durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (geneh- migtes Kapital I). Den Aktionären ist dabei ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustim- mung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für einen Betrag von bis zu 10 vom Hundert des bei Wirksamwerden dieser Ermächtigung und bei der ersten Beschlussfassung über die Ausnutzung des genehmigten Kapitals I vorhandenen Grundkapitals auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Aktien erfolgen soll, nicht wesentlich unterschreitet; Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer Ausnutzung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG oder dessen entsprechender Anwendung ausgegeben oder veräußert wurden, sind auf den Höchstbetrag von 10 vom Hundert des Grundkapitals anzurechnen. Der Vorstand ist des Weiteren ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitaler- höhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichts- rats festzulegen. Der Vorstand ist darüber hinaus ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu insgesamt 7.382.656,00€ (in Worten: sieben Millionen dreihundertzweiundachtzigtausendsechshundertsechsundfünfzig

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